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Luft im Tabellenkeller wird immer dünner

Wasserburg verliert in Deisenhofen und rutscht auf einen direkten Abstiegsplatz ab

Will mit den Wasserburger Löwen den Klassenerhalt erreichen: Trainer Matthias Pongratz.
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Verlor mit seinem Team in Deisenhofen: Trainer Matthias Pongratz.

Nach wechselhaften 90 Minuten stand der TSV 1880 Wasserburg auch bei seinem Gastspiel in Deisenhofen mit leeren Händen da. Dabei hatten die Innstädter stark begonnen und hätten nach zehn Minuten bereits mit 2:0 führen können, vielleicht sogar müssen. Am Ende hieß es jedoch 0:2 und die Luft im Tabellenkeller wird dadurch immer dünner.

Deisenhofen - Gegen den stark eingeschätzten FC Deisenhofen gingen die Innstädter von Beginn an schwungvoll in die Offensive und hatten bereits nach sechs Minuten die erste große Chance durch Michael Barthuber, der es aus zehn Metern mit dem rechten Außenrist probierte, jedoch nicht präzise genug zielte.

Die starke Wasserburger Phase dauerte bis Mitte der ersten Halbzeit

In der 10. Minute war es erneut Barthuber, der nach einer Hereingabe von Robert Köhler aus kurzer Distanz volley abzog, aber an Enrico Caruso im Deisenhofener Tor scheiterte. Die starke Wasserburger Phase dauerte noch bis Mitte der ersten Halbzeit, ehe sich Fehler ins Spiel schlichen und wieder mehr Prinzip Zufall regierte.

Zudem wurden auch zunehmend weniger Zweikämpfe gewonnen, sodass die Hausherren, die keineswegs sattelfest wirkten, Oberwasser gewannen. Nach einigen harmlosen Annäherungsversuchen war es unmittelbar vor der Pause Nikolaos Gkasimpagiazov, der ungestört durchs Mittelfeld spazieren durfte und das Leder aus knapp 25 Metern ans Lattenkreuz nagelte.

Schneiker brachte Deisenhofen nach der Pause in Führung

Für Deisenhofener Verhältnisse spielte die Mannschaft von Hannes Sigurdsson mäßig, doch in der 54. Minute reichte eine gelungene Aktion, um das Spiel zu entscheiden. Nach einem weiten Diagonalball konnte Maxime Schneiker ungehindert von der rechten Seite parallel zum Strafraum in die Mitte ziehen und mit links aus 20 Metern einschießen.

Für die ohnehin angeknockten Wasserburger war dies ein Nackenschlag, von dem sie sich nicht mehr erholen sollten. Dies lag neben eigenen Unzulänglichkeiten auch daran, dass ausgerechnet im Spiel gegen die Löwen Torhüter Enrico Caruso seine Formkrise beendete. In den vergangenen Partien war der Keeper noch oft fehlerhaft, dass er in der Liga aber zu den Besseren seiner Zunft zählt, bewies er mit einer sensationellen Flugeinlage nach einem 25-Meter-Freistoß von Leon Simeth, den er aus dem Winkel fischte (65.).

Wasserburg rutscht auf einen direkten Abstiegsplatz ab

Kurz danach musste er nicht eingreifen, da Maxi Höhensteiger einen Rückpass von Michael Neumeier nicht richtig traf und so aus acht Metern den Ausgleich verfehlte (68.). Deisenhofen lauerte in der Schlussphase auf Konter, Wasserburg gelang auch mit der Brechstange wenig. Das 2:0 durch Marco Finster in der 95. war nur noch Makulatur.

Durch die Niederlage und den Sieg von Hallbergmoos ist der TSV 1880 Wasserburg wieder auf einen direkten Abstiegsplatz abgerutscht. In den verbleibenden drei Begegnungen braucht es nun ganz dringend zahlreiche Punkte – dafür sind allerdings auch Tore nötig.

Die Daten zum Spiel

Wasserburg: Boschner, Köhler, Knauer, Höhensteiger, Lindner, Maxi Hain, Simeth (ab 78. Hannes Hain), Barthuber (ab 70. Reiter), Denz (ab 70. Schaberl), Ferreira Goncalves, Dukic (ab 46. Neumeier)

Tore: 1:0 Maxime Schneiker (54.), 2:0 Marco Finster (95.)

Zuschauer: 100

jah