SV Kirchanschöring - TSV 1882 Landsberg 0:1

K'anschöring ohne Fortune - viermal Alu und nächste Heimpleite

Schicksal und Aluminium wollten nicht mitspielen - das bittere 0:1 aus Sicht der Gelb-Schwarzen prangte bis zum Ende an der Anzeigetafel im Stadion an der Laufener Straße.
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Schicksal und Aluminium wollten nicht mitspielen - das bittere 0:1 aus Sicht der Gelb-Schwarzen prangte bis zum Ende an der Anzeigetafel im Stadion an der Laufener Straße.

Kirchanschöring - Auch im dritten Heimspiel in Folge konnten die Gelb-Schwarzen vom SV Kirchanschöring nicht gewinnen. Im Duell der unteren Tabellenregion zwischen dem SVK und dem TSV 1882 Landsberg vor 385 zahlenden Zuschauern behielten die Gäste die Oberhand und verließen dadurch den letzten Tabellenplatz. Durch den zweiten Saisonsieg zog der TSV in der Tabelle an Kirchanschöring vorbei und hat jetzt sechs Zähler auf dem Konto.

Nach anfänglichem Abtasten fand eine Hereingabe von Max Sturm auf Seiten der Hausherren keinen Abnehmer (7.). Kurz darauf verletzte sich nach einem Eckball SVK-Verteidiger Martin Söll, der kurz darauf durch Tobias Sandner ersetzt wurde.


Landsberg trifft mit der ersten Torchance

Doch das Match begann noch bitterer für die Hausherren: Gleich die erste Tormöglichkeit der Gäste bedeutete zum Leidwesen der zahlreichen SVK-Anhänger auch die Führung für die Lechstädter: Nach einer scharfen Hereingabe von Landsbergs Sebastian Bonfert schoss Manuel Detmar zum 0:1 ein (13.).

Kurz darauf war Anschörings Keeper Lukas Hoyer auf dem Posten, als er einen Schuss von Daniel Neuhaus hielt. Auf SVK-Seite wurde ein Schuss von Tobias Schild, der von Özgür Kart klasse in Szene gesetzt worden war, gerade noch zur Ecke gelenkt (17.). Nur kurz darauf fand eine Hereingabe der Gastgeber erneut keinen Abnehmer - diesmal kam sie von Yasin Gürcan (19.).


SVK läuft dem Rückstand hinterher - aber trifft nur Alu

Die Kirchanschöringer versuchten zum Ausgleich zu kommen - und schlugen weiter den Weg nach vorne ein. Doch auch ein Freistoß von Yunus Karayün fand keinen Abnehmer in der Mitte (24.). Nach etwas mehr als einer halben Stunde donnerte das Leder an den Pfosten des Landsberger Gehäuses - Schild hatte es von rechts probiert (32.). Nur zwei Minuten später war wieder der Pfosten im Weg - Anschörings Tobias Sandner traf erneut nur das Gebälk.

Service:

In der 40. Minute verletzte sich dann zu allem Übel auch noch SVK Kapitän Albert Eder, der zur Pause in der Kabine blieb. Es war einfach nicht der Tag der Kirchanschöringer - das Schicksal war ihnen alles andere als hold: Fünf Minuten nach dem Wiederanpfiff trafen sie erneut nur Aluminium: Nach Vorarbeit von Mike Opara donnerte Manuel Jung das Leder an den Pfosten (51.).

Viermal Pfosten - Anschöring ohne jedes Fortune

Eine Minute später half den glücklichen Landsbergern nochmals das Alu: Jung setzte sich fein durch und schloss ab - sein Schuss prallte aber vom Innenpfosten zurück ins Spielfeld (52.). Es war zum wahnsinnig werden. Was für ein Massel für die Gäste - und einmal mehr dickes Pech für die Gelb-Schwarzen.

Nach gut einer Stunde verpasste Max Sturm eine Hereingabe von Max Vogl - sieben Minuten später folgte einer der wenigen Entlastungsangriffe der Gäste, Anschörings Torhüter Hoyer klärte gegen Andreas Beinhofer.

Der nächste Schuss auf den Kasten der Gäste kam von Florian Hofmann - Keeper Philipp Beigl hatte damit jedoch kein Problem (76.). Beigl bieb auch im nächsten Duell gegen Schild Sieger (77.). Gegen Ende wurde Jung geblockt (85.). Kurz darauf behielt Keeper Beigl erneut im Zweikampf gegen Gürcan die Oberhand.

SVK vergibt Chance um Chance - und verliert gegen das Schlusslicht

Dann war Schluss. Jubelnde Landsberger freuten sich über den ersten Auswärtsdreier - und beim SVK zählten sie mit ebenso enttäuschten wie ungläubigen Gesichtern all die nach dem Schlusspfiff belanglosen Aluminium-Treffer. Es waren vier an der Zahl! Unglaublich wie viele gute Möglichkeiten die Hausherren hier liegen gelassen - und wie wenig Fortune sie gehabt haben.

Schon am kommenden Mittwoch um 18:00 Uhr steht für den SV Kirchanschöring gegen den TuS Holzkirchen das nächste Heimspiel an. Dann müssen endlich Punkte her an der Laufener Straße. Die Aufgaben werden nicht leichter.

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Michael Wengler

Quelle: rosenheim24.de

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