TSV 1865 Dachau - SB Chiemgau Traunstein 3:0

Korkmaz und Doll erledigen SB Chiemgau

Nichts zu holen gab es für Faruk Zeric und seine Traunsteiner in Dachau.
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Nichts zu holen gab es für Faruk Zeric und seine Traunsteiner in Dachau.

Dachau - Der SB Chiemgau Traunstein wollte sich beim TSV 1865 Dachau für die herbe 1:6-Hinspielniederlage revanchieren. Allerdings gab es auch diesmal nichts für die Traunsteiner zu holen. Sie verloren in einer mäßigen Partie sang- und klanglos mit 0:3. Für den SBC bedeutete die deutliche Niederlage, bei welcher die Chiemgauer wenig Chancen hatten, einen neuerlichen Rückschlag.

Auf schwierigem Geläuf versuchte der Gastgeber von Beginn an Druck auf die Traunsteiner zu machen. Die TSV-Angreifer liefen die Abwehrreihe der Chiemgauer früh an und verhinderten einen geordneten Spielaufbau. Nichtsdestotrotz hatte der Gast in der zwölften Minute die erste Möglichkeit der Partie: Aus dem Halbfeld schlenzte Maxi Probst einen Freistoß auf das lange Ecke, welcher sein Ziel allerdings knapp verfehlte.


Eine Zeigerumdrehung später hatten die Hausherren die erste Möglichkeit. Nach einem Foul an Christian Doll pfiff der Unparteiische auf Freistoß. Qendrim Beqiri zog aus 25 Metern ab und verpasste nur knapp.

Dachauer und Chiemgauer mit Problemen auf holprigem Boden

In einer sehr ausgeglichenen Anfangsphase hatten beide Parteien leichte technische Probleme - die dem rutschigen Rasen geschuldet waren - und taten sich schwer gezielte Angriffe zu konstruieren. Standard-Situationen brachten die größten Gefahren. So auch in der 24. Spielminute, als Beqiri einen scharfen Freistoß aus rechter Position hereinbrachte und ein TSV-Angreifer den Ball in die Hände des aufmerksamen SBC-Keeper Tanzer spitzelte.


Ab der 35. Spielminute übernahm der Gastgeber das Kommando und hatte die nächste Gelegenheit. Nach einer Kopfballabwehr kam der Ball zu Christian Doll, der aus 20 Metern sofort abzog – links vorbei. Die Gäste aus Traunstein taten sich schwer ihre beiden Stürmer in Szene zu bringen, die sich bei dem holprigen Geläuf sichtlich schwer taten. Die Dachauer hingegen fanden immer besser in die Begegnung und vor allem die linke Seite sorgte für Wirbel.

Dachau macht Druck – Minuten um die Halbzeit erledigen SBC

In der 40. Spielminute fiel der mittlerweile verdiente Führungstreffer für den TSV Dachau. Nach einer schönen Flanke von Onur Korkmaz war es der agile Christian Doll, der seinen Freiraum im Sechzehner eiskalt ausnutzte und zur 1:0-Führung einnetzte.

Service:

Mit dem Halbzeitpfiff erhöhte der Gastgeber gar auf 2:0. Nach einem Beqiri-Freistoß köpfte die SBC-Abwehr den Ball vor die Füße von Onur Korkmaz, der nicht lange zögerte und den Ball per Dropkick aus 16 Metern in den rechten Winkel drosch - ein Traumtor!

Die Dachauer erwischten den Sportbund eiskalt und erhöhten in der ersten Minute nach Wiederanpfiff auf 3:0. Wieder war es Korkmaz, der über die linke Seite durchmarschierte und eine mustergültige Flanke auf Doll schlug, der das schlechte Kopfballtiming der Traunsteiner Abwehr ausnutzte und zum 3:0 einschob – ein Geschenk der Traunsteiner Abwehr.

Dachau lässt Ball und Gegner laufen – Traunstein fällt nichts ein

In der zweiten Hälfte fuhr der Gastgeber das Tempo runter. In der Anfangsphase der zweiten Hälfte gab es kaum beziehungsweise keine erwähnenswerten Szenen. Der TSV versuchte den Ball und Gegner laufenzulassen und machte nur noch das Nötigste. Die Traunsteiner taten sich immer noch schwer ihre Sturmspitzen in Szene zu bringen und konnten sich kaum Annäherungen erspielen.

Der Hausherr hätte in der 78. Spielminute auf 4:0 erhöhen können. Nach einem schönen Schnittstellenpass war Christian Doll frei vor Keeper Tanzer, dieser blieb allerdings lange stehen und konnte zur Ecke parieren, die nichts einbrachte. Die Begegnung endete verdientermaßen mit 3:0.

Letztes Spiel vor der Winterpause gegen Neumarkt

Durch die neuerliche klare Niederlage verweilt der SB Chiemgau Traunstein auf dem letzten Abstiegsrelegationsplatz der Bayernliga Süd - und damit weiter in höchster Bedrängnis. Dabei hat der SBC zwei Spiele mehr absolviert, als seine beiden Verfolger, die den direkten Abstiegsrang inne haben. Am kommenden Wochenende kommt es zum letzten Spiel vor der Winterpause. Auf den SB Chiemgau wartet der ASV Neumarkt, der im Mittelfeld rangiert (Samstag, 14:00 Uhr).

Quelle: rosenheim24.de

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