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Von Kössen aufs Unterberghorn 

Traumhafte Fernblicke: Wander-Tipp im Kaisergebirge

Das Unterberghorn (1.773 Meter) im Abendlicht.
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Das Unterberghorn (1.773 Meter) im Abendlicht.

Kössen – Jeden Freitag lesen Sie hier unseren Wander-Tipp. Dieses Mal geht es von der Talstation der Bergbahnen Kössen auf das Unterberghorn. 

Wenn man an das Kaisergebirge denkt, denkt man zuerst an die an allen Seiten steil abfallenden Wände des Wilden Kaisers. Dann vielleicht noch an das kompaktere Bergmassiv des Zahmen Kaisers. Doch dass es noch ein paar Berge gibt, die zum Kaisergebirge gehören, daran mag man erst einmal nicht denken. Einer dieser Berge ist das Unterberghorn, das knapp zehn Kilometer isoliert vom eigentlichen “Koasa” aufragt. Durch seine exponierte Stellung ist das Unterberghorn ein herrlicher Aussichtsberg, für den allerdings ein ziemlicher Hatscher in Kauf genommen werden muss. 

Von der Talstation der Seilbahn Hochkössen auf das Unterberghorn

Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
Dreieinhalb Stunden sind angeschrieben - diese Bewertung ist allerdings sportlich. Der Otto-Normalwanderer sollte eher vier bis viereinhalb einplanen. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
Der Gipfelbereich ist schon sichtbar. Um dorthin zu gelangen, müssen wir allerdings erst einmal einen weiten Linksbogen machen. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
Wir betreten das Naturschutzgebiet. Für Hundebesitzer gilt: Ab hier anleinen! © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
Wir marschieren an einem kleinen Wasserfall vorbei. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
Wir biegen nach rechts ab... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
...und jetzt nach links. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
Wir betreten den Steig... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
...und über unübersichtliches und rutschiges Terrain... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
...geht es nun zügig nach oben. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
Wir treten aus dem Wald aus... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
...und unterqueren die Seilbahn, ehe wir noch ein kurzes Gastspiel im Wald geben. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
Kurz vor der Scheibenwaldhütte gibt es dann erste Ausblicke in die Bayerischen Voralpen mit dem Wendelstein (1.838 Meter). © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
Nun sind wir an der Scheibenwaldhütte, die auf 1.150 Metern Seehöhe liegt, angelangt. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
Wir biegen nach rechts ab... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
...und finden uns auf der Skipiste wieder. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
Hier scharf links abbiegen! © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
Es wird zunehmend steiler... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
...bis wir wieder auf der Kiesstraße landen. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
Nun sind wir an der Bärenhütte auf 1.450 Metern angelangt. Hinten spitzt schon der Gipfel durch. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
Hinter der Bergstation wird es wieder ruhiger. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
Letzte Einkehrmöglichkeit vor dem Ziel: Die Gipfelhütte auf 1.700 Metern (Mitte Oktober allerdings schon geschlossen.) © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
Auf in den Schlussspurt! © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
Zuerst noch auf einem Trampelpfad... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
...dann durch Latschen... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
...geht es unaufhaltsam dem Gipfel entgegen. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
Eine Treppe noch... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
...und letztlich über etwas ausgesetztes Gelände... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
...und wir sind am Gipfel angelangt. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
Es ergibt sich ein Blick zum nahen Wilden Kaiser... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
...links daneben die Kitzbüheler Alpen, dahinter die Zillertaler Alpen (rechts) und die Hohen Tauern. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
Weiter geht es mit den Leoganger und Loferer Steinbergen sowie den Berchtesgadener Alpen. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
Und last but not least: Die Chiemgauer Alpen... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
...mit dem Chiemsee... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
...und den westlichen Chiemgauer Alpen. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
Hier sind noch zahmer Kaiser (links) und die Bayerischen Voralpen zu erkennen. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
Durch das Teleobjektiv können wir die Leoganger Steinberge mit seiner höchsten Erhebung, dem Birnhorn (2.634 Meter), noch besser erkennen... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
...bei den Loferer Steinbergen ist der höchste Berg allerdings nicht zu erkennen. Aber immerhin die zweithöchste Erhebung, das Mitterhorn (2.506 Meter, rechts) und das Breithorn (2.413 Meter). © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
Links neben den Steinbergen ist der Große Hundstod (2.593 Meter), der sich in den Berchtesgadener Alpen befindet... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
...die bis zu 2.522 Meter hohe Hocheisgruppe... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
...und der Hochkalter (2.606 Meter) mit dem Watzmann (2.713 Meter) dahinter. Davor befindet sich die Steinplatte (1.869 Meter), noch weiter davor das Fellhorn (1.764 Meter) die zu den Chiemgauer Alpen gehören. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
Links neben Watzmann und Hochkalter befindet sich wiederum die Reiter Alm... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
...die hier nochmal näher rangeholt wird. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
Hier sind das Lattengebirge mit dem Predigtstuhl (1.613 Meter) und dem Untersberg dahinter zu erkennen. Gut zu sehen ist auch von hier, dass der Berchtesgadener Hochthron mit seinen 1.972 Metern sein Salzburger Pendant (1.852 Meter) um über 100 Meter überragt. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
Links daneben gehören die Berge um das Sonntagshorn (1.961 Meter) zu den höchsten der Chiemgauer Alpen. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
Links daneben ist das Dürrnbachhorn (1.776 Meter), dahinter Hochstaufen (1.771 Meter, rechts) und Zwiesel (1.782 Meter). © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
Und hier ist nicht Patrick, sondern der Rauschberg (1.671 Meter). © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
Am Horizont sind die Berge des östlichen Bayerischen Waldes und des Mühlviertels auszumachen. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
Hier im Bild: Hochfelln (1.671 Meter, links)... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
...und Hochgern (1.748 Meter). © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
Links daneben wieder am Horizont der Bayerische Wald.  © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
Rechts daneben auch. Der Doppelgipfel links könnte dabei der Große Arber sein, der mit 1.455 Metern der höchste Punkt des zweithöchsten Mittelgebirges Deutschlands ist. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
Unser „Bayerisches Meer“, an dessen Südostrand Übersee liegt. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
Zoomt man näher heran, lässt sich die Fraueninsel und sogar das im Jahre 782 geweihte Kloster erkennen. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
Ein Stück weiter links ist der Schnaitseer Fernsehturm sichtbar. Und wer den Kopf verrenkt, kann auf diesem Bild auch den Rauch des Kernkraftwerks Isar sehen. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
Das ist die Hochplatte (1.587 Meter), die über einen Grat... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
...mit der Kampenwand verbunden ist. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
Das ist die Geigelsteingruppe, die bis zu 1.808 Meter hoch ist und somit die höchste Erhebung der westlichen Chiemgauer Alpen darstellt. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
Der Spitzstein, der nach deutscher Messung 1.596,2 und nach österreichischer Messung 1.598 Meter hoch ist, trägt seinen Namen nicht zu Unrecht. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
Hier ist das Heubergmassiv (bis 1.398 Meter) zu sehen... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
...links daneben ist das Kranzhorn (1.366/1.368 Meter) © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
Durch seine Antenne und markante Form ist der Wendelstein (1.838 Meter) von überall gut zu erkennen. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
Blick hinunter ins Inntal... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
...und ins Mangfallgebirge. Gut zu erkennen ist aufgrund seines felsigen und trapezförmigen Aufbaus der Brünnstein (1.634 Meter). © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
Hinter dem Großen Traithen (1.852 Meter, ganz rechts) spitzt die gezackte Rotwand hervor, die mit 1.884 Metern die höchste Erhebung im bayerischen teil des Mangfallgebirges sowie im Landkreis Miesbach ist. Der Große Traithen ist wiederum höchster Berg des Landkreises Rosenheim. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
Auch wenn es von hier aus nicht so aussieht, aber die Pyramidenspitze (1.997 Meter, links) und die Vordere Kesselschneid (2.002 Meter) sind die höchsten Erhebungen des Zahmen Kaisers. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
Blickt man über Feldberg(1.813, links), Stripsenkopf (1.807 Meter, noch weiter links) und Kaiserbachtal (rechts daneben) hinweg, ragen am Horizont die Berge des Karwendels auf. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
Leider verhindert die Sonneneinstrahlung die exakte Bestimmung der Berge des Wilden Kaisers, an denen Alpingeschichte geschrieben wurde, allerdings kann man anhand des Grats, der sich vom Stripsenkoch hochzieht, das Totenkirchl (2.190 Meter) erahnen. Dieser Berg wurde erst 1881 zum ersten Mal bestiegen - 16 Jahre nach dem Matterhorn, 81 Jahre nach dem Watzmann und knapp 95 Jahre nach dem Mont Blanc. Des Weiteren sind links die Mauk (2.231 Meter)- und die Ackerlspitze (2.329 Meter) ganz gut zu erkennen. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
Die höchste Erhebung, zeitgleich höchste Erhebung der Zillertaler Alpen, rechts ist der Hochfeiler (3.509 Meter), dessen Gipfel sich Österreich und Italien teilen. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
Ganz rechts im Hintergrund spitzt der Große Möseler hervor, der mit 3.480 Metern die zweithöchste Erhebung der Zillertaler Alpen ist. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
Außerdem ist der pyramidenförmige Große Löffler (3.379 Meter) gut zu erkennen. Links davor müsste das Kröndlhorn (2.444 Meter) sein, auf das es ein paar Wochen zuvor ging. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
Ein markanter und gut erkennbarer Eckpfeiler der Zillertaler Alpen ist die sägezahnartige Reichenspitzgruppe, die bis auf 3.303 Meter aufragt. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
Die wohl markanteste Erhebung der Kitzbüheler Alpen ist allerdings der Große Rettenstein (2.366 Meter). Dahinter beginnen die Hohen Tauern... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
...auszumachen zum Beispiel an der Schlieferspitze (3.290 Meter, links mittig). © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
Darf bei jeder guten Gipfelschau nicht fehlen: Die (noch) vergletscherte „weltalte Majestät“, der Großvenediger (3.657 Meter). Dieser Berg ist zugleich die höchste Erhebung des Bundeslandes Salzburg. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
Vor dem Venediger zeigt sich das pyramidenförmige Kitzbüheler Horn (1.998 Meter), zu dessen Füßen St. Johann in Tirol links und Kitzbühel rechts liegen. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
Weiter geht‘s mit den Hohen Tauern: Zwischen Tauernkogel (2.988 Meter, rechts) und Hochgasser (2.922 Meter) liegt der Felber Tauern, dessen gleichnamiger Tunnel die kürzeste Verbindung zwischen Tirol, beziehungsweise Salzburg und Osttirol ist. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
Dies ist die Granatspitzgruppe, die zwischen der Venediger- und der Glocknergruppe liegt. In dieser Gruppe ist weder die pyramidenförmige Granatspitze (3.086 Meter), noch der Stubacher Sonnblick (3.088 Meter) der höchste Punkt, sondern der bereits in Osttirol liegende Große Muntanitz (3.232 Meter). © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
Höchster Berg Österreichs: Der Großglockner (3.798 Meter). © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
Links daneben befinden sich Hocheiser (3.206 Meter), Mittlerer Bärenkopf (3.358 Meter), Kitzsteinhorn (3.203 Meter), Großer Bärenkopf (3.396 Meter), Hohe Dock (3.348 Meter), Klockerin (3.422 Meter), die Bratschenköpfe (3.413/3.401 Meter), das Große (3.564 Meter) und das Kleine Wiesbachhorn (3.283 Meter) und der Hohe Tenn (3.368 Meter). © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
Die östlichste von hier zu sehende Untergruppe der Hohen Tauern ist die Goldberggruppe, die vom Hocharn (3.254 Meter) gekrönt wird. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
Ein weiterer markanter Gipfel ist das Schareck (3.122 Meter). © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
Einmal noch hinüber zu den Loferer Steinbergen schauen und es geht wieder nach unten. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
Auch für Gleitschirmfliegern ist das Unterberghorn ein äußerst beliebtes Ziel. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist die Talstation der Bergbahn Hochkössen.
Kurz vor der Scheibenwaldhütte können wir noch einen Blick auf Kössen und das Achental erhaschen, ehe es für uns wieder in den Wald geht. © Simon Schmalzgruber

Die Wanderung im Überblick  

Berg/Gipfel: Unterberghorn, 1.773 Meter, Kaisergebirge 

Höhenmeter der Wanderung: Circa 1.200 Höhenmeter 

Wanderparkplatz/Adresse fürs Navi: Bergbahnen Kössen, Thurnbichl 47, 6345 Kössen, kostenlos 

Gehzeit: Circa drei bis viereinhalb Stunden 

Schwierigkeit: mittelschwer 

Einkehrmöglichkeiten: Sigi’s Sportklause (am Ausgangspunkt), Scheibenwaldhütte, 1.150 Meter, Bärenhütte, 1.480 Meter, Gipfelhaus, 1.700 Meter 

Benötigte Ausrüstung / Kenntnisse: Festes Schuhwerk, gegebenenfalls Stöcke, Trittsicherheit und Orientierungsvermögen (!) 

Wann sollte man aufpassen? Im Mittelteil der Tour sind die Markierungen nicht immer gleich zu finden, da sie verhältnismäßig weit auseinander liegen und zusätzlich dort viel Altlaub liegt, das die Wegfindung erschwert und den Aufstieg zudem rutschiger macht. Im Gipfelbereich herrscht außerdem Absturzgefahr. 

Ist die Wanderung für Anfänger geeignet? 4/5 Punkte: Verzichtet man als Anfänger auf das Hilfsmittel Seilbahn, so ist die Tour trotz der Länge und trotz des mittleren Abschnitts den meisten Anfängern zu empfehlen, da die Tour einerseits technisch nicht schwierig ist und man zweitens keinen Umweg in Kauf nehmen muss, sollte die Kraft nicht reichen und man doch mit der Gondel wieder hinunterfahren. 

Für Familien mit Kindern geeignet? 4/5: Auch Familien mit Kindern sollten die Länge der Tour und den etwas unübersichtlichen Abschnitt in der Mitte sowie den etwas ausgesetzten, aber durch die gute Wegbeschaffenheit machbaren Schlusssspurt bedenken, ansonsten ist auch diesen eine Empfehlung auszusprechen. 

Für Hunde geeignet? 4/5: Hundebesitzer kommen ebenfalls am Unterberghorn auf ihre Kosten. Allerdings sollte bedacht werden, dass ein Teil des unteren Aufstiegsweges durchs Naturschutzgebiet führt. Hier Anleinpflicht beachten. 

Lohnt der Gipfel-Ausblick? 5/5 Punkte: Dadurch, dass sich das Unterberghorn seitlich des Zahmen und des Wilden Kaisers befindet und somit die Sicht nur wenig eingeschränkt ist, ist der Berg für seine Höhe eine hervorragende Aussichtskanzel, die den großen Namen in der Region wie Hochgern, Fellhorn oder Kampenwand in nichts nachsteht. 

Drei Gründe, warum sich die Wanderung lohnt  

Aussicht: An schönen Tagen sieht man vom Gipfel nicht nur auf große Teile des Chiemsees sowie auf die schroffen Gipfel des Wilden Kaisers – ist die Sicht gut genug, reihen sich im Süden die vergletscherten Gipfel der Hohen Tauern und der östlichen Zillertaler Alpen auf. Blickt man nach Westen, beziehungsweise Osten, so sind das Karwendel und die Berchtesgadener Alpen die Begrenzung. Und sieht man nach Norden, sind mit etwas Glück die Berge des Bayerischen Waldes zu erkennen! 

Einkehrmöglichkeiten: Mit einer Gaststätte am Ausgangspunkt, einer auf einem Drittel des Weges, einer auf dem zweiten sowie einer fast am Gipfel sind die Gastronomiebetriebe perfekt verteilt, sodass eine Erfrischung oder eine deftige Jaus’n nie allzu weit weg ist. 

Abwechslungsreiche Tour: Während unten an der Tal- und oben an der Bergstation meist ein ziemlicher Menschenauflauf ist, hat man es dazwischen ziemlich ruhig. Außerdem führt der Weg zuerst durch einen mystisch anmutenden Bergwald, der besonders im Herbst in tollen Farben erscheint, dann wiederum bekommt man fast einen Kulturschock, wenn man plötzlich auf den Rasenflächen steht, die im Winter Skipisten sind. Das und noch viel mehr machen die Tour zu einem abwechslungsreichen Erlebnis.   

Für wen die Tour nix ist  

Wer Schwierigkeiten bei der Orientierung hat, sollte von der Tour absehen, beziehungsweise dann mit der Seilbahn nach oben fahren, da die Markierungen auch für Geübte teilweise schwer auszumachen sind. 

Wir starten! 

Unser Startpunkt liegt am großen Parkplatz der Talstation der Bergbahn Hochkössen. Der frühe Vogel pflückt den Wurm, denn besonders, wenn die Seilbahn fährt, kann es hier schon recht zeitig zugehen. Von dort aus geht es erst einmal linkerhand der Talstation auf einer Asphaltstraße kaum nach oben. Aber keine Sorge, das kommt noch! An den Wiesen, wo auf der einen Seite Hochlandrinder weiden und auf der anderen Seite die Paragleiter landen, vorbei, tauchen wir bald in den Wald ein. Ein wenig gehen wir auch an der Großache (in unseren Breiten als “Tiroler Achen” bekannt) vorbei, doch kurz darauf beginnt der eigentliche Anstieg. Wir passieren einen Schlagbaum und betreten das Naturschutzgebiet, nun wird der Weg etwas steiler. Die kommende halbe bis Dreiviertelstunde gibt es wenig über den weiteren Wegverlauf zu erzählen, denn Forststraßen sind immer ein bisserl öde.

„Komm mit mir ins Abenteuerland!“

Dann aber biegen wir nach links ab und es geht ins Abenteuerland! Auch wenn ab jetzt Natur pur angesagt ist, Pur in der Natur werden wir hier wohl eher nicht antreffen. Der Eintritt könnte trotzdem den Verstand kosten, denn die Markierungen liegen recht weit auseinander und sind durch das Altlaub teilweise schwer auszumachen. Wem das too much ist, der kommt auch über die Forststraße nach oben – an der Scheibenwaldhütte werden sich die Wege wieder vereinigen.

Wir allerdings kämpfen uns über Stock, Stein und Altlaub auf dem immer steiler werdenden Steig nach oben. Allmählich können wir ein Surren vernehmen, das immer lauter wird. Es ist die Seilbahn, die wir kurz darauf kreuzen und im weiteren Verlauf der Tour noch ein paarmal unterqueren werden. Heißt also, dass wir uns nicht verlaufen haben. Nachdem wir noch einmal ein kurzes Gastspiel im Wald gegeben haben, werden erste Ausblicke nach Westen möglich: Kurz vor der Scheibenwaldhütte zeigen sich die Bayerischen Voralpen mit dem markanten Wendelstein. 

Entlang der Skipiste geht‘s steil bergauf.

An der Hütte selbst biegen wir einmal nach scharf links ab, wenig später einmal scharf nach rechts und wir befinden uns auf einer riesigen steilen Grasfläche. Wintersportler werden’s schon wissen, worum es sich handelt: In der kalten Jahreszeit ist dies eine Skipiste! An dieser geht es nun auf einem kleinen Trampelpfad linkerhand steil hinauf. Im Frühling und im Herbst kann der Frost den Aufstieg an dieser Passage zusätzlich unangenehm machen. Vorsicht ist also geboten! Ungefähr eine halbe bis Dreiviertelstunde werden wir uns ab der Scheibenwaldhütte auf der Skipiste befinden, dann erst haben wir wieder festen Boden in Form einer Kiesstraße unter den Füßen. Die Bärenhütte, die unweit der Bergstation der Seilbahn ist, ist nun nicht mehr weit! Auch wenn der Gipfel nun in Sichtweite kommt, eine gute Stunde werden wir noch einplanen müssen. 

Der Weg wird hervorragend instandgehalten - das beweist auch diese Treppe.

Auf der Straße geht es weiter nach oben und mit jedem Meter, den wir machen, wird die Aussicht ein Stück weit schöner. Circa 40 Minuten nach der Bärenhütte erreichen wir das Gipfelhaus auf 1.700 Metern. Hier beginnt der Schlussspurt! Wir lassen die letzten Sesselliftbahnstationen hinter uns und wechseln ein letztes Mal auf den Steig. Dieser führt uns über Latschen und Schrofen wenig steil, aber plötzlich etwas ausgesetzt in Richtung Gipfel. Dadurch, dass der Weg allerdings hervorragend instandgehalten ist und kritischere Stellen zudem durch Treppen entschärft worden sind, sind die letzten Meter bis zum Ziel wenig problematisch. Berg Heil! 

Abstieg wie Aufstieg. 

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