Der Berg der Sagen, Mythen und mehr

Bergtour über den Dopplersteig auf den Untersberg

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Der Untersberg ist das nördlichste Gebirgsmassiv der Berchtesgadener Alpen. Um ihn ranken sich viele Sagen und Mythen. Bergsportlern bieten sich viele Wege und Steige mit tollen Panoramen.
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Salzburg - Die Wanderung über den Dopplersteig ist kein richtiger Klettersteig, trotzdem ist die Tour nicht zu unterschätzen. Belohnt wird man mit einer tollen Aussicht und einer traumhaften Tour.

Der Untersberg ist das nördlichste Gebirgsmassiv der Berchtesgadener Alpen. Um ihn ranken sich viele Sagen und Mythen. Bergsportlern bieten sich viele Wege und Steige mit tollen Panoramen.

Die Wanderung im Überblick

Berg/Gipfel: Untersberg, Berchtesgadener Alpen

Höhenmeter der Wanderung: 1203m

Wanderparkplatz/Adresse fürs Navi: Glanegg

Parkmöglichkeiten: Parkplatz Rosittenstraße / Glanegg

Gehzeit: Gesamtgehzeit circa 6,5 Stunden

Ist die Wanderung für Anfänger geeignet? 0/5 Punkten: Die Tour erfordert Bergerfahrung, Schwindelfreiheit, Trittsicherheit und Kondition.

Für Familien mit Kinder geeignet? 1/5: Konditionsstarke und klettererfahrene Kids werden an dieser Tour ihren Spaß haben. Aber es geht teilweise steil hinunter, bitte stets aufpassen.

Für Hunde geeignet? 1/5 Punkten: Klettererfahrene, ruhige Runde Hunde können mitgenommen werden. Vorsicht, es gibt Himmelsleitern, unser Tipp: Lieber ohne Hunde.

Lohnt der Gipfel-Ausblick? 5/5 Punkten: Unbedingt. Während der Tour und auf den Höhen hat man stets tolle Aussichsten.

Drei Gründe, warum sich die Wanderung lohnt

Ausgangspunkt der Tour ist Glanegg, der Parkplatz an der Rosittenstraße. Vom Parkplatz wandern wir zunächst einige Meter bergwärts bis zu einer kleinen Bachbrücke.

Linkerhand führt uns der Weg mit der Nummer 460 Richtung „Dopplersteig“. An dieser Stelle zweigt auch der Reitsteig ab und die ersten Stufen beginnen. Ab hier wird es dann immer steiler und der Weg erfordert gleichermaßen Konzentration wie Kondition

Nach rund 45 Minuten beginnt die erste Himmelsleiter. Dieser Teil ist auch als "untere Rositten bekannt". Weiter geht es in die "oberen Rositten", in dessen Verlauf sich der Weg gabelt. Linkerhand geht es über den Schellenbergsattel, rechterhand Richtung Dopplersteig. Wer nachtanken möchte, ein kleiner Brunnen bietet frisches Wasser.

Nun führen zahlreiche Serpentinen und zahlreiche Holzleitern, sowie Felsstufen immer weiter durch die Wand nach oben. An einigen Stellen fällt der Fels fast senkrecht ab, d.h man sollte besser schwindelfrei sein, um keine Probleme zu bekommen.

Der Dopplersteig ist durchgehend mit einem Seil zum Festhalten gesichert. Zahlreiche Hinweisschilder weisen immer wieder darauf hin, die Stufen und Leitern langsam und bedächtig zu erklimmen. Ein Schwindelanfall oder ein Wadenkrampf am Steig wäre hier problematisch.

Circa in der Mitte des Steiges befindet sich eine kleine kühle Höhle, die hervorragend zum Rasten dient. Hat man das Ende des Dopplersteigs erreicht, dann trifft man hier wieder auf den Reitsteig. Nun geht es linkerhand weiter auf einem gutem Wanderweg durch Latschen hinauf zum bereits sichtbaren Zeppezauerhaus (1663 m)

Abstiegsmöglichkeiten

Die einfachste Variante ist die mit der Seilbahn vom Geiereck nach St. Leonhard und mit dem Bus nach Glanegg. Eine zweite Variante ist der Abstieg über den Reitsteig in ca. 3 Stunden und über weitere viele Stufen und Holztreppen.

Eine weitere schöne Möglichkeit ist weiter auf dem Arnoweg über die Mittagsscharte und die Toni Lenz Hütte nach Markt Schellenberg.

Bildergalerie: Der Dopplersteig am Untersberg

Einen ausführlichen Wanderbericht zu dieser Tour sowie weiteren Touren finden Sie auch auf "be-outdoor.de"

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Quelle: rosenheim24.de

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