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Pandemie

Corona-Impfung: Ab wann der Impfstatus künftig abläuft

Die EU verkürzt die Gültigkeit der Corona-Impfzertifikate. Die wichtigsten Informationen im Überblick.

Kassel – Ab dem 1. Februar verkürzt die Europäische Union die Gültigkeit aller Corona*-Impfzertifikate. Wer keine Booster-Impfung* erhalten hat, könnte dann als ungeimpft gelten.

Nach ersten Informationen sollen die Impfzertifikate nach neun Monaten (oder 270 Tagen) ab der Zweitimpfung auslaufen. Das kündigte die EU-Kommission an. Zwar könnten die Mitgliedstaaten zwar noch gegen den Beschluss stimmen, doch dies ist unwahrscheinlich. Derzeit gibt es schon in verschiedenen EU-Ländern eigene Impf-Regeln und Ablaufdaten des Impfstatus.

Boosterimpfung: EU-Impfzertifikate sind künftig neun Monate nach der Grundimmunisierung ungültig.

Corona-Impfzertifikat nicht gültig? Bald gibt es eine einheitliche EU-Regelung

Da die Regelungen von Land zu Land variieren, ist eine einheitliche Regelung für Europa laut Focus-Online notwendig. Beispielweise in Österreich sind Impfzertifikate nach neun Monaten ungültig, in Kroatien sogar nach sieben Monaten. In Deutschland gilt das Zertifikat bislang zwölf Monate. Danach gilt man als ungeimpft.

Aber warum werden die Impfzertifikate überhaupt ungültig? Nach einer gewissen Zeit lässt die Wirkung der Impfstoffe nach. Die Zeitpunkte, bis wann eine Impfung noch wirkt variiert je nach Impfstoff und Variante. Die Meinungen, wann genau die Wirkung der Impfung nachlässt, gehen auseinander.

Wie lange sind die Corona-Impfstoffe wirksam? Studien teilweise nicht mehr aktuell

Forscher der schwedischen Universität haben beispielsweise herausgefunden, dass bei Astrazeneca nach gerade einmal vier Monaten der Impfschutz nicht mehr messbar war. In Deutschland waren Astrazeneca-Geimpfte daher aufgerufen, sich zeitnah um eine Booster-Impfung zu bemühen.

Moderna und Biontech/Pfizer haben die Personen aus den Zulassungsstudien ebenfalls weiterverfolgt. Beide Unternehmen melden, dass die Wirkung ihrer Impfstoffe sechs Monate nach der zweiten Impfung immer noch bei über 90 Prozent liegt. Die Daten stammen allerdings aus dem Frühjahr, als die Delta-Variante noch nicht die vorherrschende war. Zu diesem Zeitpunkt war die Omikron-Variante* ebenfalls noch nicht verbreitet.

Corona-Impfung lässt nach fünf Monaten nach: Änderung des Impfstatus?

Derweil beschlossen die Ministerpräsidenten bei der vergangenen Ministerpräsidentenkonferenz Anfang Dezember: „Weil der Schutz der Corona-Impfung vor den aktuell vorherrschenden Virusvarianten bei den derzeit verfügbaren Impfstoffen etwa ab dem fünften Monat kontinuierlich nachlässt, wird der Impfstatus zu verändern sein, sofern keine Auffrischimpfung erfolgt.“

Wer also weiterhin seinen Impfschutz aufrechterhalten möchte und vor dem Gesetz als geimpft gelten möchte, sollte sich zeitnah für eine Booster-Impfung anmelden. Schließlich ist zu erwarten, dass die neuen EU-Regeln ab Februar auch in Deutschland gelten. Im Kampf gegen die ansteckendere Omikron-Variante hat die Bundesregierung bereits verschärfte Regeln für Silvester* verabschiedet. (ebb) *hna.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © Stefan Puchner/dpa/Symbolbild

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