Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Stiftung Warentest

Zahnpasta im Test: „Mangelhaft“ – Finger weg von diesen Produkten

Stiftung Warentest untersuchte 21 Kinderzahnpasten. Lediglich zwei von ihnen erhalten die Bewertung „sehr gut“, besonders viele schneiden mit „mangelhaft“ ab.

Berlin – Um den richtigen Schutz für Zähne zu gewährleisten, müssen verschiedenen Faktoren bei der Herstellung von Zahnpasta beachtet werden. Geht es um das Gebiss von Kindern, die ihre Milchzähne haben, kommen noch weitere Punkte dazu. Zum Schutz der Zähne muss zunächst ausreichend Fluorid in dem Produkt vorhanden sein. Allerdings weniger als bei Zahncreme für Erwachsene, von denen Stiftung Warentest ebenfalls einige untersucht hat.

Außerdem schlucken viele Kinder die Zahnpasta beim Putzen zum Teil runter. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Kinderzahncreme den Farbstoff Titan­dioxid nicht enthalten. Dieser wird ab August 2022 in Lebensmitteln verboten, da er möglicherweise das Erbgut schädigt, wie Stiftung Warentest schreibt. Diesen Faktor beachtete die Untersuchung ebenfalls, obwohl Titan­dioxid in Zahnpasta noch erlaubt ist.

Lediglich drei Kinderzahnpasten haben im Test ein Ergebnis von „Gut“ oder „Sehr gut“ erhalten. (Symbolbild)

Stiftung Warentest untersucht Kinderzahnpasta: Ergebnisse enttäuschen

In einer Untersuchung wurden 21 Zahnpasten für Kinder betrachtet und nach diesen zwei Merkmalen bewertet. Außerdem spielte die Verpackung, die Deklaration und Wer­beaus­sagen ebenfalls eine Rolle in dem Endergebnis der Cremes. Lediglich zwei von ihnen schnitten mit der Bewertung „sehr gut“ ab. Eine schaffte es in die Kategorie „gut“. Neun Zahnpasten erhielten die Bewertungen „befriedigend“ und diese Cremes schnitten mit „mangelhaft“ ab:

  • Dentalux Zahngel for Kids (Lidl)
  • Happy Kids Erdbeer-Zahngel (Logodent Naturkosmetik)
  • SensiDent Kids Zahncreme (Müller)
  • Alterra Naturkosmetik Kinderzahngel (Rossmann)
  • Kinder-Zahngel (Weleda)
  • Blendi Gel (Blend-a-med)
  • Alverde Naturkosmetik Kinderzahngel (dm)
  • Kinder Zahnpasta (Karex)
  • Kids Zahncreme (Lavera Naturkosmetik)

Die „mangelhaften“ Zahnpasten haben alle ebenfalls eine mangelhafte Bewertung in puncto Fluorid. Das bedeutet sie haben alle keine ausreichende Karies­pro­phylaxe, da zu wenig oder kein Fluorit vorhanden ist. Die Pasta von blend-a-med und Müller enthält Titan­dioxid, alle anderen nicht. Die Bewertungen bei Verpackung, Deklaration und Wer­beaus­sagen fielen unterschiedlich aus.

Kinderzahnpasta im Test: Elmex und Signal bekommen Bewertung „sehr gut“

Die beiden Testsieger waren die „Kinder Zahnpasta“ von Elmex und die „Kinderzahnpasta Meine Freundin Conni/Feuerwehrmann Sam“ von Signal. Die „Kids-Zahnpasta Frozen/Cars“ von Oral-B erhielt die Bewertung „gut“ und belegt den dritten Platz. Allerdings wurden ebenfalls Zahncreme der Eigenmarken von Lebensmittelgeschäften wie Aldi, Edeka und Rewe und aus Drogerien wie Rossmann und Müller untersucht. Acht Produkte bekamen die Bewertung „befriedigend“ und vier „mangelhaft“. (Fee Halberstadt)

Rubriklistenbild: © Patrick Seeger/imago

Kommentare