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Nervige Blindheit

Brille beschlägt wegen Mundschutz: Simpler Trick kann schnell helfen

Dank des Corona-Mundschutzes sind schon einige Brillenträger zeitweise blind geworden. Vermeintliche Helfer sind dabei aber besonders umwelt- und gesundheitsschädigend.

NRW – Das Problem kennen vermutlich alle Brillenträger: Trägt man einen Corona-Mundschutz und setzt sich dann die Brille auf, wird man erstmal kurz blind – denn die Brillengläser beschlagen. Doch dagegen sollen bestimmte Mittel aus der Drogerie, vom Optiker oder aus Sportgeschäften helfen. Wie RUHR24* zeigt, haben diese aber auch einen erheblichen Nachteil.

Brille beschlagen wegen Mundschutz: Spezielle Sprays sind schlecht für Umwelt und Gesundheit

In den Produkten, die als Spray, Gel, Schaum oder Tuch angeboten werden, befinden sich teilweise schädliche PFAS* (Per- und Polyfluoralkyl-Sustanzen). Diese sind auch in Imprägniersprays oder in wasserfester Outdoor-Kleidung vorhanden. Doch auch wenn die PFAS besonders praktisch wirken, sind sie für die Gesundheit und Umwelt schädigend.

Denn der Stoff verbreitet sich durch die Nutzung in der Umwelt, wo er nur schwer abbaubar ist. Dadurch kann sich die organische Verbindung in Pflanzen, Tieren und im menschlichen Körper anreichern, wie die Verbraucherzentrale berichtet. Daher plant derzeit die EU-Kommission, den Einsatz von PFAS erheblich einzuschränken (mehr Warnungen* bei RUHR24).

PFAS in Antibeschlagmittel: Besondere Gefahr für Brillen tragende Allergiker

Man erkennt PFAS in Inhaltsstoffen vor allem an dem Namensbestandteil „-fluor“ oder „-fluoro“. Einfacher können auch die Worte „hydrophob“ oder „wasserabweisend“ auf der Verpackung oder in der Beschreibung ein Hinweis auf den Antibeschlagmittel-Stoff sein.

Es kann aber auch sein, dass der Stoff gar nicht erst auf der Verpackung angegeben ist, beklagt die Verbraucherzentrale. Ohne diese Angabe könne man nicht wissen, ob man sich gesundheitsschädliches PFAS auf die Brillengläser sprüht oder nicht. Das birgt vor allem eine Gefahr für Allergiker.

Dank Corona-Schutzmaske: Diese Hausmittel helfen bei beschlagener Brille

Denn das Antibeschlagmittel kann Konservierungsstoffe enthalten, die Kontaktallergien hervorrufen können. Wer bereits auf den Stoff reagiert hat, sollte ihn daher dringend in seinen Allergiepass schreiben – schließlich berührt die Brille auch die Haut. Wer als Allergiker bereits ein Produkt mit PFAS gekauft hat, sollte es jetzt aber nicht eilig wegwerfen.

Da der Inhaltsstoff auch gefährlich für die Umwelt werden kann, sollte man sich mit der Entsorgung an seinen lokalen Wertstoffhof wenden. Doch was kann man nun machen, damit die Brille aufgrund des Mundschutzes nicht mehr beschlägt*?

Entweder wird die Schutzmaske am oberen Rand ordentlich an die Haut gedrückt, sodass möglichst wenig Luft entweichen kann, Das ist allerdings auf Dauer für die Atmung schwierig. Oder man trägt eine dünne Schicht Spülmittel oder Seife auf die Gläser auf. Eine weitere Möglichkeit, die sich bewährt hat – Geduld. Denn nach ein paar Minuten ist die temporäre Blindheit vorbei und man kann wieder richtig sehen. *RUHR24 ist Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Ronny Hartmann/dpa

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