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Scheinbar harmlose Anfragen

Whatsapp-Betrug durch falsche „Freunde“: LKA warnt simplem Trick

Bei Whatsapp sind aktuell wieder vermehrt Betrüger unterwegs. Das Betaportal berichtet von Erpressungen – und auch das LKA Bayern warnt vor falschen Freunden.

Deutschland – Betrug über Whatsapp ist nicht Neues. Da mehr Menschen denn je online kommunizieren, hat sich die Lage in der Corona-Pandemie aber nochmal verschärft. Aktuell warnen Experten vor vermeintlich harmlosen Anfragen von Freunden. Teilweise werden Whatsapp-Nutzer sogar erpresst, weiß RUHR24*.

WhatsappInstant-Messaging-Dienst
Erscheinungsjahr2009
EntwicklerWhatsapp Inc./ Meta Platforms

Whatsapp: Falsche Freunde machen Opfern freundliche Komplimente

Wie das Betaportal WABetainfo jetzt berichtet, kursieren derzeit angebliche Freundes-Anfragen bei Whatsapp. Betrüger würden an ihre Opfer Nachrichten schicken wie: „Entschuldigung, wer bist du? Ich habe dich in meinem Adressbuch gefunden.“

In der Folge versuchen die Kriminellen mit freundlichen Fragen und Komplimenten das Vertrauen ihrer Opfer zu gewinnen. Gefragt wird beispielsweise nach dem Namen oder der Adresse. Schließlich bitten die „neuen Freunde“ dann auch darum, sie bei Facebook oder Instagram als Kontakte hinzuzufügen (Digital-News auf RUHR24*).

Whatsapp: Neue Betrugsmasche ist knallharte Erpressung

Ihr Ziel dabei: Sie versuchen möglichst viele persönliche Daten – insbesondere Fotos – zu bekommen, mit denen sie ihre Opfer später erpressen können. Denn tatsächlich handelt es sich bei diesem Betrug um knallharte Erpressung.

Die Kriminellen geben später laut WABetainfo vor, vertrauliche oder peinliche Fotos zu besitzen und verlangen schließlich Geld von den betroffenen Whatsapp-Nutzern. Wer einmal zahlt, werde dann immer wieder neu um Geld gebeten, warnt das Portal (weitere Warnungen auf RUHR24*).

Whatsapp-Abzocke: Täter geben sich als Freund oder Verwandter aus

Wie viele solcher Fälle es in Deutschland gab, schreibt das Portal nicht. Allerdings warnte das Landeskriminalamt Bayern im Dezember bereits vor ähnlichen „falschen Freunden“. Wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland und Bild berichteten, gingen alleine bei der Polizei Bayern bislang Anzeigen im dreistelligen Bereich ein.

Besonders perfide: Bei dieser Masche übernehmen die Hacker sogar die Accounts ihrer Opfer – und zwar mit einem „Code-Trick“, vor dem auch das LKA Niedersachsen bereits im Sommer warnte*. Dann schreiben die Cyberkriminellen im Namen der Opfer deren Kontakte an, beispielsweise Freunde oder Verwandte, und bitten diese um Geld.

Whatsapp-Betrug: Vorsicht, wenn Freunde plötzlich um Geld bitten

Meistens ginge es dabei um eine Summe von rund 1000 Euro, die von gutgläubigen Opfern an die Täter überwiesen wurde. Daher sollten Whatsapp-Nutzer sich nicht nur vor falschen Freunden in Acht nehmen.

Auch wer von einem echten guten Freund via Whatsapp um Geld gebeten wird, sollte aufhorchen. Es ist durchaus möglich, dass der Whatsapp-Account des Freundes geknackt wurde. *RUHR24 ist Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Zacharie Scheurer/dpa; Collage: RUHR24

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