Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Konzept der Zukunft

Rote Ampeln: Eine neue Technologie könnte den Verkehr revolutionieren

Konzept der Zukunft: Müssen Autofahrer bald nicht mehr an roten Ampeln warten? (Symbolfoto). 
+
Konzept der Zukunft: Müssen Autofahrer bald nicht mehr an roten Ampeln warten? (Symbolfoto). 

Forschende auf der ganzen Welt feilen an effektiveren Mobilitätskonzepten für die Zukunft. Ein neuer Algorithmus soll für eine geringere Umweltbelastung sorgen. 

Kassel – Das Warten an einer roten Ampel ist nicht nur nervig – es belastet auch die Umwelt. Aus diesen Gründen haben Forscher vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) im US-Bundesstaat Massachusetts einen neuen Algorithmus entwickelt. Dieser soll autonome Fahrzeuge in der Zukunft durch den Verkehr lotsen. Das berichtet autoevolution.com. Die Erfindung solle künftig den Verkehr in großen Städten regeln.

Die Forscher wollten mit dem neuartigen System Treibhausgase und unnötigen Energienutzen eindämmen, die beim Warten an einer roten Ampel trotz Elektro-Auto und Start-Stopp-Automatik anfallen. Das weltweit erste System seiner Art erkenne durch einen Algorithmus die Verkehrslage und passe die Ampelphasen der Anzahl der wartenden Autos an einer Kreuzung an.

Verkehr an roter Ampel: Forschende nutzen bestimmten Ansatz

Die Forscherinnen und Forscher nutzen den sogenannten Machine-Learning-Ansatz in Kombination mit autonomen Fahrzeugen. Das Ziel: Nicht nur die Fahrzeit minimieren, sondern zusätzlich den Benzin-Verbrauch und den Treibhausgas-Ausstoß.

Die These der Forschenden lautet: Die Fahrzeit lasse sich um circa 20 Prozent verkürzen, während der Spritverbrauch um 18 Prozent sinkt - und der Treibhausgas-Ausstoß um 25 Prozent. Laut der Studie werden Staus komplett vermieden. Die Voraussetzung für das Szenario: Alle beteiligten Fahrzeuge fahren autonom. Zudem müsse es sich jeweils um eine einzelne Kreuzung handeln, die die Fahrzeuge überqueren. Auch wenn nur 25 Prozent der Fahrzeuge autonom fahren, ließen sich große Einsparungen erzielen, urteilen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

Konzept der Zukunft: Algorithmus benötigt mehr Entwicklungszeit

Der Algorithmus stehe erst vor wirklichen Problemen, wenn er den Verkehr an mehreren Kreuzungen mit Ampeln kontrollieren müsse. Daher benötige das neue System noch viel Entwicklungszeit. Denn: Multi-Kreuzungen, Kreisverkehre, komplizierte Auffahrten und andere Besonderheiten stellen die reale Verkehrslage dar. (Jan-Frederik Wendt)

Zuletzt hatten Forschende einen möglichen Durchbruch für Elektro-Autos gefeiert: Ein Team entwickelte eine Batterie, die man in kürzester Zeit aufladen kann. Allerdings gab es vor wenigen Tagen auch eine schlechte Nachricht für Elektro-Autofahrer: Aldi Süd will sie offenbar bald zur Kasse bitten.

Kommentare