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Plastiknetze bei Obst und Gemüse

Aldi: Kundin ärgert sich wegen Verpackung – „Wann schafft ihr es endlich?“

Aldi – Auf Facebook ärgert sich eine Kundin über die Verpackung bei Obst und Gemüse und stellt eine unbequeme Frage. So reagiert der Discounter-Riese darauf:

Was ist bei Aldi Süd los? Schon wieder gibt es auf Facebook eine Kundin, die sich beschwert. Klar, bei über 40 Millionen Aldi-Kunden in Deutschland ist das weniger verwunderlich. Der Grund der Beschwerde ist jedoch ein Thema, über das bereits seit längerem diskutiert wird. Es geht um Verpackung bei Obst und Gemüse. Aber: Wie reagiert Aldi* Süd auf die harsche Frage der Kundin?

Bereits in den vergangenen Wochen gab es auf Facebook immer wieder auch kritische Postings und Hinweise auf kleinere Fails, wie das „Super-Brötchen“* über das HEIDELBERG24* bereits berichtete. Aldi Süd reagierte meist humorvoll und zeitnah auf die Nachrichten der Kunden.

Neuer Aldi-Ärger: „Wann schafft ihr es endlich?“ Das fordert die Facebook-Userin

In dem aktuellen Posting auf Facebook geht es darum, dass die Kundin Shona sich über die Plastiknetze beschwert. Shona: „ALDI!! Wann schafft ihr es endlich mal, Mandarinen, Kartoffeln etcetc ohne Plastiknetze zu verkaufen?“ Auch weist sie darauf hin, dass es andere Supermärkte schaffen würden - und zwar schon lange.

NameAldi
SitzEssen
Gründung1946
GründerKarl und Theo Albrecht

Aldi hat bereits ein Plastiktüten-Verbot an der Kasse,* dennoch liegen oft auch noch Plastiktüten, kleine Hemdchentüten, in Supermärkten und Discountern an der Obsttheke. Auch hat der Discounter-Riese angekündigt nach der 5D-Regel beim Fleisch* nun auch bei Milch nur noch auf Haltungsformen drei und vier* zugreifen zu wollen. Die Umstellung soll in Zukunft erfolgen. Aber: Was sagt Aldi Süd nun zu dem Plastiknetze-Vorwurf?

Aldi-Ärger wegen Verpackungen: So reagiert der Discounter

Aldi Süd antwortet auf Facebook gewohnt souverän. Community-Manager Irek wendet sich in diesem Fall an die empörte Userin und schreibt: „Wir achten bereits darauf, möglichst unnötige Verpackungen zu vermeiden und auf nachhaltige Alternativen umzusteigen.“ Dennoch gibt er auch zu, dass es nicht überall möglich sei.

In den Diskussionen um Plastikverpackung pochen Befürworter häufig auf die längere Haltbarkeit. So soll laut utopia.de Rewe eine Studie durchgeführt haben. Demnach verzichtete der Aldi-Konkurrent in einem regionalen Test sechs Monate lang auf die Verpackung bei Bio-Obst und -Gemüse. Das Ergebnis: Man könne rund drei Tonnen Plastik im Jahr (bundesweit) einsparen. Dafür werden jedoch auch rund 18,5 Tonnen Bio-Eisberg-Salat verderben. Ähnliche Ergebnisse soll es bei anderen Blattsalaten, Bio-Brokkoli und Bio-Beeren, laut der Webseite.

Aldi Süd erklärt die Plastiknetze und -verpackungen jedoch anders gegenüber der Facebook-Userin. Der Konzern in der Antwort: „Gerade beim Obst und Gemüse haben wir eine Vielzahl von Lieferanten, welche unterschiedliche Verpackungsanlagen nutzen“, so die Antwort von Aldi Süd. Dennoch wird Shona erhört und ihr Wunsch weitergegeben. (tobi) *HEIDELBERG24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © dpa-Marius Becker/Screenshot facebook.com/Celine Burghardt/Montage HEADLINE24

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