"Die Digitalisierung von Prozessen ist dabei unsere Leidenschaft“

B&O Gruppe steht für bezahlbaren Wohnraum

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Neue Maßstäbe im Holzbau: B&O baute das höchste Holzhaus in Deutschland mit acht Stockwerken. Auch die TU München, die FH Rosenheim und das ift Rosenheim liefern wertvolle Erkenntnisse für die Quartiersentwicklung.

Bad Aibling - Eines lässt sich nicht bestreiten: Es gibt Unternehmen, die mehr Wind um sich machen. Das Handwerksunternehmen B&O ist da anders. Brigitte Dworak, die Vorstandsvorsitzende mit ihren mehr als 2000 Mitarbeitern und 30 Niederlassungen, ebenfalls.

Als sehr zielorientiert und konsequent wird sie in den eigenen Reihen beschrieben. Man sagt ihr Verhandlungsgeschick und gutes Zahlenverständnis nach. Und eine erstaunliche Kondition. Bescheiden auftreten bräuchten weder sie noch das Unternehmen, können beide doch eine Erfolgsgeschichte bieten, die ihresgleichen sucht. Ja, das sei schon richtig, sagt die gebürtige Regensburgerin. "Wir haben in den letzten drei Jahren um rund 50 Prozent zugelegt. Aber mehr zu sein als zu scheinen und mit Inhalten über- zeugen, ist bei B&O schon immer ein hohes Gut gewesen. Uns sind Authentizität, Schnelligkeit, Fairness und Transparenz wichtiger als heiße Luft. Das schätzen auch unsere Kunden.“

Marktführer: Heimlich, still und leise an die Spitze

Das B&O Gelände gilt als Musterbeispiel für gelungene Quartiersentwicklung in Deutschland.

Nur wenige außerhalb der Wohnungswirtschaft wissen, wer B&O ist und was das Unternehmen macht. Häufig wird es mit dem B&O Parkhotel verwechselt. Doch das gut laufende 4-Sterne Hotel auf dem ehemaligen US Kasernengelände in Bad Aibling, heute das B&O Parkgelände, ist nur ein Pfeiler im Unternehmensportfolio der B&O Gruppe. Lange verzichtete man fast ganz auf Außendarstellung. Inzwischen wirbt B&O mit seinen Mitarbeitern. Glaubwürdige Gesichter für ein glaubwürdiges Unternehmen, wie PR-Fachleute es nennen. Man wählte diese Strategie einfach deshalb, weil es authentischer ist, als mit Models zu arbeiten. Genau diese Ver- halten macht auch ein Teil des Erfolgs aus. B&O hat sich nie verbogen oder ist einer Mode gefolgt, sagen sowohl Kunden als auch Mitarbeiter. Das Unternehmen weiß aber auch, was es an seinen Mitarbeitern hat, ist stolz auf diese und investiert viel in Fort- und Weiterbildungen. Das zahlt sich aus. Inzwischen bringt das Unternehmen über 400 Millionen Euro Jahresleistung auf die Waage.

Doch was genau steckt hinter B&O?

In Bad Aibling ist eine der modernsten Service-Zentralen in Europa entstanden.

"B&O ist ein Handwerksunternehmen mit 60-jähriger Tradition“, erklärt Dworak. Die Abkürzung gehe auf die Firmengründern Hermann Bihler und Max Oberneder zurück. Sie hoben 1958 ein Dachdeckerunternehmen aus der Taufe. Schnell entwickelte es sich zu einer der führenden Dach- und Fassadenbaufirmen in Deutschland. Unter anderen deckten sie Ende der 90iger Jahre das Münchner Olympiadach ein. Noch heute befindet sich das Münchner Wahrzeichen deshalb im B&O Logo. Im Rahmen eines Management-Buyouts übernahmen Dr. Ernst Böhm, Brigitte Dworak, Peter Münn und Jochen Töpfer das Unternehmen und bauten es konsequent zu einem Dienstleistungskonzern um. Inzwischen ist B&O als technischer Dienstleister der Wohnungswirtschaft Marktführer und betreut für kommunale, genossenschaftliche und privatwirtschaftliche Wohnungsgesellschaften rund 600.000 Wohnungen in ganz Deutschland. B&O erledigt dabei alle Instandhaltungsarbeiten und Kleinreparaturen für Kunden innerhalb weniger Tage zu Festpreisen.

Zwei Service-Zentralen in Bad Aibling und Berlin nehmen rund um die Uhr Mieteranrufe entgegen und vergeben bereits beim ersten Anruf einen festen Handwerkertermin. Das ist möglich, weil alle 1500 Monteure mit Tablets ausgerüstet sind und der Schadensabwicklungsprozess bereits komplett digital abgewickelt wird. "Parallel dazu saniert B&O rund 25.000 Wohnungen pro Jahr im Rahmen des Mieterwechsels“, führt Dworak das Geschäftsmodell weiter aus.

Neben der Modernisierung und Sanierung von Siedlungen und großen Wohnungsbeständen ist das stärkste Wachstumsfeld von B&O derzeit der Neubau. "Hier setzen wir auf serielles Bauen mit vorgefertigten Holz- und Holzhybridmodulen und arbeiten so lösungsorientiert und vor allem schnell an bezahlbarem Wohnraum“, unterstreicht Dr. Ernst Böhm, Mehrheitsgesellschafter und Aufsichtsratsvorsitzen- der der Gruppe. Ein sehr prominentes Beispiel dafür ist das Dantebad-Projekt in München.

B&O baute es nach Entwürfen des Architekten Florian Nagler für die städtische Wohnungsbaugesellschaft Gewofag. In knapp einem Jahr entstanden so 100 neue Wohnungen über einem Parkplatz. Das innovative Konzept wurde kürzlich mit dem renommierten Deutschen Bauherrnpreis ausgezeichnet.

In alle Richtungen – aber vor allem digital denken

Die Weiterentwicklung der Gruppe ist der- zeit im vollen Gange. Auf Lorbeeren ausruhen will B&O sich nicht. Das wäre auch nicht ihr Stil. Und so arbeiten sie eifrig weiter an maßgeschneiderten Lösungen für die Zukunft und vor allem an der Digitalisierung des Handwerks. Mit der digitalen Abbildung von Prozessen, die B&O zukünftig auch mit Handwerksunternehmen aus den Ausbaugewerken teilen möchte, gelingen ihnen bereits jetzt deutliche Kosten- und Zeitersparnisse. Mit der von B&O mit- und weiterentwickelte Grundrisserstellungs-App magicplan und der Produktionssoftware bo.om lässt sich erstmalig der gesamte Bauprozess bei der Leerwohnungssanierung vollständig, transparent und revisionssicher abbilden. Bei der Vorstellung der Software vor einem ausgewählten Fachpublikum wurden bereits Stimmen von einer kleinen Revolution laut. magicplan jedenfalls wurde von Apple schon in die Reihe der besten Apps des Jahres 2017 aufgenommen.

  • Motivierte Mitarbeiter sucht das dynamisch wachsende Unternehmen übrigens laufend. Stellenanzeigen (regional und überregional) und den B&O Unternehmensfilm sind unter www.bo-gruppe.de zu finden.
  • Auch spannend: Das Video über das Münchner Dantebad-Projekt, das zeigt, wie es technisch gelang 100 Wohnungen in nur einem Jahr fertigzustellen.

B&O Gruppe

Quelle: rosenheim24.de

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Die Inhalte dieses Specials sind eine werbliche Sonderveröffentlichung für die beteiligten Unternehmen.