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Azubi-Bericht

Für die zukünftigen Handwerks-Azubis 2021

Martin Kattaloher bedient eine Metallpresse
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Auszubildender zum Elektroniker für Betriebstechnik Martin Kattaloher

Stephanskirchen - Eine handwerkliche Ausbildung bei HAMBERGER - wie ist das so? Martin Kattaloher absolviert eine Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik und berichtet von seinen persönlichen Erfahrungen und dem Ablauf einer handwerklichen Ausbildung.

Den ersten Tag als Auszubildender bei der Firma HAMBERGER verbringt jeder in seiner eigenen Lehrwerkstatt, in der er seine Kollegen bzw. seine Ausbilder kennenlernt. Es wird ein Rundgang durch die Werkstatt gemacht und gezeigt, wo sich alles befindet. Dabei sind die Elektroniker in der Elektrowerkstatt und die Industriemechaniker, sowie die Maschinen- und Anlagenführer in der Metallwerkstatt. Hier bekommt jeder Azubi einen ersten Eindruck von seinem zukünftigen Arbeitsumfeld. Bevor jedoch jeder handwerkliche Azubi mit den Projekten seiner Ausbildung beginnt, steht zuerst der Metallgrundkurs an. Hier lernen wir die Grundfertigkeiten der Metallverarbeitung. Also „Feilen, Bohren, Sägen, Drehen und Fräsen“.

Die Elektrowerkstatt der Firma HAMBERGER

Zu Beginn des Grundkurses werden die Werkzeuge und ihre Funktionsweisen erklärt, Unterweisungen an den Maschinen gemacht und mit den ersten Arbeiten wie dem „Feilen“ begonnen. Das „Feilen“ ist etwas mühsam und benötigt Geduld, ist aber notwendig um ein Gefühl für die Materialien und ihre Eigenschaften zu bekommen. Jedoch findet die Ausbildung bei Hamberger nicht nur im Betrieb statt, sondern auch in der Schule (duales Ausbildungssystem). Die Berufsschule der Elektroniker findet blockweise statt. Man befindet sich einige Wochen im Betrieb und einige Wochen in der Schule. Hier wird anfangs die Theorie über Schaltungen, Schaltzeichen, physikalische Formeln und Computergrundlagen vermittelt.

Die Industriemechaniker und Anlagenführer haben hingegen tageweise Unterricht. Das heißt, sie sind meistens zwei Tage in der Woche in der Schule und den Rest der Woche im Betrieb. In der Berufsschule wiederholen sie anfangs die Grundrechenarten (Volumen/Umfangberechnungen), lernen wie man mit Messwerkzeug (Messchieber) umgeht und lernen die Eigenschaften verschiedener Materialien kennen.

Nach ungefähr 3 Monaten ist der Metallgrundkurs beendet und die Elektroniker kehren in die Elektrowerkstatt zurück. Die Maschinen- und Anlagenführer und Industriemechaniker bleiben in der Metallwerkstatt. Ab jetzt beginnt die eigentliche Ausbildung und es wird Wissen rund um die Metallverarbeitung und die Anlagenführung, beziehungsweise über die Elektronik, vermittelt.

Arbeitsplatz der Industriemechaniker und der Maschinen- und Anlagenführer: die Metallwerkstatt

Ich wurde in den ersten Wochen bei Hamberger sehr gut aufgenommen. Die Ausbilder nehmen sich Zeit alles zu erklären, so dass man sich schnell zurechtfindet. Es gibt immer einen Ansprechpartner der einem bei Fragen und Problemen hilft. Ich finde es außerdem schön, dass wir eine Lehrwerkstatt haben, in der man seinen eigenen Platz und seine eigene Werkbank zum Arbeiten bekommt. Ich hatte einen sehr guten Start und freue mich auf meine weitere Ausbildung.

Martin Kattaloher

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