Azubi-Interview

Meine Ausbildung zum Industriemechaniker bei ROHRDORFER

Rohrdorf - Johannes absolviert derzeit eine Ausbildung zum Industriemechaniker bei ROHRDORFER. Warum er sich genau für diese Firma entschieden hat und wie es ihm gefällt, berichtet er im Azubi-Interview.

Angaben zur Ausbildungsfirma

ROHRDORFER
Südbayrisches Portland Zementwerk Gebr. Wiesböck & Co. GmbH
Sinning 1
83101 Rohrdorf

Angaben zur Ausbildung

Ausbildung zur: Industriemechaniker
Dauer: 3,5 Jahre (Verkürzung auf 3 Jahre)
Nötiger Schulabschluss: Qualifizierender Mittelschulabschluss

Wie ist die Ausbildung aufgebaut?

Die Ausbildung zum Industriemechaniker ist eine duale Ausbildung. Im ersten Lehrjahr wir man in der Lehrwerkstatt eingesetzt und lernt die Grundlagen der Metallverarbeitung. Anschließend wird man in den unterschiedlichen Abteilungen (z.B. Dreherei, Blechwerkstatt) und im Werk eingesetzt. Einmal in der Woche hat man Werkschule, in welcher die Theorie vertieft wird und man die Möglichkeit hat, sein Berichtsheft zu schreiben.

Wo befindet sich die Schule?

Staatliche Berufsschule Bad Aibling

Aufgaben/Tätigkeiten in der Firma:

Zu den Hauptaufgaben zählen das konventionelle und CNC Drehen/Fräsen, Schweißen (MIG-; MAG-; WIG- Elektroden) und Löten (weich/hart) von zum Beispiel Bechern, Gestellen und Rohren. Einen großen Teil der Zeit verbringt man mit der Instandhaltung beziehungsweise der Reparatur von Anlagen und dem Austausch von verschlissenen Bauteilen wie Förderbänder, Kratzketten, Neuabdichten, Zylinder sowie mit der Neulagerung und Einrichtung von Getrieben und Motoren. Einzelanfertigungen von kaputten Bauteilen wie Lauf- und Förderbandrollen zählen ebenfalls zu den typischen Aufgaben eines Industriemechaniker Azubis bei ROHRDORFER.

Wie läuft das Einstellungsverfahren?

Man bewirbt sich und wird anschließend zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen.

Wie hoch ist der Verdienst?

Bezahlt wird nach Tarif.

Weiterbildungsmöglichkeiten nach der Übernahme?

Nach der Übernahme wird man in der Schlosserei eingesetzt. Es besteht die Möglichkeit einen Meister oder Techniker zu machen.

Allgemeine Fragen an den Azubi:

Wie bist Du auf diese Ausbildungsfirma gekommen?

Ich bin durch das Gespräch mit ehemaligen Zementwerkmitarbeiter auf die Firma aufmerksam geworden.

Wie weit ist Dein Arbeitsweg?

35 Kilometer

Wie kommst Du in die Arbeit?

Mit dem Auto

Warum die Ausbildung genau bei dieser Firma?

Durch die Tätigkeit in einem Instandhaltungsbetrieb gestaltet sich die Arbeit als sehr vielfältig und facettenreich. Mir war es wichtig, nicht in einer Serienproduktion zu arbeiten, um somit mehr Abwechslung zu haben.

Was gefällt Dir in der Ausbildung am besten?

Die handwerkliche Arbeit macht mir viel Spaß und der kollegiale Umgang zwischen Mitarbeitern und Azubis sowie das entspannte Arbeitsklima sorgen dafür, dass man sich gut aufgehoben fühlt.

Gibt es in der Firma etwas Besonderes für Azubis?

Jährlich gibt es ein mehrtägiges Azubi-Teamtraining mit allen Azubis von ROHRDORFER. Im ersten Lehrjahr besucht man als Industriemechaniker die Lehrwerkstatt und es wird eine Werksschule angeboten, welche wöchentlich stattfindet.

Allgemeines, ausführliches Fazit von der Ausbildung:

Mir gefällt besonders, dass die Arbeit im Betrieb sehr abwechslungsreich ist. Durch die Tatsache, dass es sich nicht um eine Serienfertigung handelt, sondern sich alles um die Instandhaltung dreht, steht man immer wieder vor neuen Herausforderungen. Die Gesellen sind sehr hilfsbereit, unterstützen einen gerne und geben ihr Wissen weiter, wenn man als Azubi Interesse zeigt und Eigeninitiative beweist.

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © ROHRDORFER

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