Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Renaissance des Schlafwagens

So gibt's günstige Nachtzug-Tickets

Sonnenuntergang am Bahnhof
+
Am Abend in Berlin los, am Morgen in Paris aufwachen? Mit dem Nachtzug ist das kein Problem.

Einsteigen, einschlafen, am Zielort aufwachen: Klingt komfortabel und geällt offenbar vielen Bahngästen. Denn die Nachfrage nach Nachtzügen nimmt seit einiger Zeit wieder zu. Ebenso wie das Angebot.

Berlin - Obwohl die Deutsche Bahn vor mehr als fünf Jahren ihr Schlafwagenangebot komplett eingestellt hat, floriert das Geschäft. Denn die Österreichische Bundesbahn (ÖBB) hat weite Teile der Verbindungen übernommen und baut das Streckennetz sogar noch aus.

Zwar betreibt die ÖBB damit das größte Nachtzug-Streckennetz Europas. Doch sie ist nicht konkurrenzlos: Snälltåget, HZPP oder auch MAV binden deutsche Großstädte wie München, Frankfurt, Hamburg oder Berlin nächtens an viele europäische Metropolen an, berichtet die Stiftung Warentest in ihrem „test“-Heft (Ausgabe 2/22).

Von West nach Ost, vom Flachland in die Berge

Das niederländisch-belgische Nachtzug-Start-up European Sleeper verbindet vom Sommer an Brüssel über Amsterdam und Berlin mit Prag. In den Sommermonaten fährt zudem der Nachtexpress von Süddeutschland bis nach Sylt. Und im Winter chauffiert der Urlaubs-Express Wintersportbegeisterte schlafend vom Flachland in die Berge.

Doch ganz günstig sind die Nachtzug-Tickets nicht, insbesondere nicht in der teuersten Schlwafwagen-Kategorie. Fahrscheine im Liege- oder Sitzwagenbereich sind günstiger zu haben, aber auch weniger komfortabel.

Nachtzug-Sparpreise sind möglich

Wer möglichst preiswert fahren möchte, bucht besser früh, raten die Warentester. Dann gebe es auch für Nachtzüge Sparpreise - für den ÖBB-Nighjet zum Beispiel schon ab 30 Euro.

Der Ticketkauf funktioniert den Angaben nach am besten über die jeweilige Webseite des Anbieters oder über ein DB-Reisezentrum. Denn dort sind Tickets für die Nachtzüge praktisch aller Anbieter erhältlich. Auf der Webseite „interrail.eu“ lassen sich außerdem Fahrkarten zum Pauschalpreis kaufen, mit denen Länder in Europa in einem bestimmten Zeitraum bereist werden können. dpa

Kommentare