Verkehrserhebung verursacht Staus, soll aber künftig bessere Prognosen ermöglichen

Welchen Weg nehmen die Autofahrer?

Rosenheim - In ganz Oberbayern trafen gestern Verkehrsteilnehmer auf neugierige Polizisten, so auch an fünf Stellen entlang der Kufsteiner Straße in Rosenheim - und natürlich gab es Staus!

Zwischen 15 und 19 Uhr wurden Auto- und Lkw-Fahrer von Beamten befragt, die Erhebung soll detaillierte Informationen über das Verkehrsgeschehen liefern.


Wegen der Befragungen wurde die Kufsteiner Straße in beiden Richtungen auf eine Spur verengt, es kam zu Staus. Um repräsentative Ergebnisse zu erhalten, konnten Ort und Zeitpunkt der Befragung vorab nicht bekannt gegeben werden, erklärte die Autobahndirektion Südbayern auf Anfrage.

Die Verkehrsteilnehmer wurden stichprobenartig befragt, neben Start- und Zielpunkt der Fahrt interessierte die Polizisten auch der Fahrzweck. Laut Autobahndirektion wurden keine personenbezogenen Daten erhoben. Kfz-Kennzeichen seien weder erfasst noch in irgendeiner Form gespeichert worden.


Die erhobenen Daten sollen laut Behörde helfen, das Gesamtverkehrsmodell in Bayern zu überprüfen und zu verbessern. Das Modell diene dazu, zukünftig die Auswirkungen von Veränderungen in der Infrastruktur und dem Verkehrsmanagement besser vorhersagen zu können. Zudem werde eine bayernweite Datenbasis für lokale Untersuchungen geschaffen.

Weitere Verkehrserhebungen werden laut Autobahndirektion folgen, allerdings nicht mehr in der Region.

Oberbayerisches Volksblatt

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