Stadträtin Jordan lobt Jugendhilfeplanung

Rosenheim - Die Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Fürstätt/Küpferling wertete die Sozialraumorientierte Jugendhilfe als "Rosenheimer Erfolgsmodell".

Zentrales Thema auf der Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Fürstätt/Küpferling war die Jugendhilfeplanung der Stadt Rosenheim. Als besonderen Erfolg wertete Stadträtin Elisabeth Jordan hierbei den Ausbau der städtischen Kinderkrippen. Die Stadt sei demnach der auf Bundesebene vorgeschriebenen Regelung der Neuschaffung von Krippenplätzen hervorragend nachgekommen:


Bis 2013 soll 35% der Ein- bis Dreijährigen ein Betreuungsplatz zustehen, was Rosenheim durch den Ausbau der Krippen an der Meraner Straße und an der Finsterwalderstraße sicherstellen kann. „Dennoch hätte ich mir gewünscht, die Stadt hätte schon früher mit dem Bau von Kinderkrippen begonnen“, sagte Stadträtin Elisabeth Jordan.

Daneben stand die sozialraumorientierte Jugendhilfe der Stadt Rosenheim im Zentrum des Gesprächs. Als „Rosenheimer Erfolgsmodell“ wertete Jordan das Zusammenspiel der Sozialräume.


Im Bereich der Schulsozialarbeit sieht der Ortsverein noch großen Handlungsbedarf:

Die Kommune könne nicht immer die Aufgaben des Landes übernehmen. Hier muss das Land seinen Verpflichtungen nachkommen, so der Ortsvereinsvorsitzende Dr. Fritz Ihler.

Für die neu ausgestellten „Bildungsgutscheine“ haben 50% der bedürftigen Kinder und Jugendlichen einen Antrag gestellt, dies ist im Vergleich zu anderen Kommunen eine gute Quote, führte Frau Jordan aus. Trotzdem müsse man überlegen, wie alle Anspruchsberechtigten zu ihren Leistungen kommen.

Pressemitteilung SPD-Ortsverein Fürstätt/Küpferling

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