Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling: Bilanz 2017

Weiterhin dynamisches Wachstum und Erfolg als Bank der Region Rosenheim

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Vorstände Karl Göpfert, Harald Kraus und Alfons Maierthaler bei der Bilanzpressekonferenz.

Rosenheim - Die Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling bewältigt die anhaltende Niedrigzinspolitik und ihre volkswirtschaftlichen Folgen mit großem Erfolg: Das beweist sie mit ihrer nachhaltig soliden und dynamischen Geschäftsentwicklung.

Auch 2017 verbucht die Sparkasse ein ausgeprägtes Wachstum in allen Bereichen. Den verschärften regulatorischen Anforderungen begegnet sie professionell. Die Chancen der Digitalisierung begrüßt sie begeistert und aktiv in der Umsetzung. Ihr bewährtes Geschäftsmodell, die Konzentration auf den starken Wirtschaftsraum Rosenheim und nachhaltige Investitionen in die Zukunft treiben den Erfolg als „Bank der Region Rosenheim“ voran.

Bilanzsumme klettert um 3,3 Prozent

Um 3,3 Prozent oder 159 Millionen Euro steigerte die Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling ihre Bilanzsumme im Jahr 2017 auf 4,99 Milliarden Euro. Bei den Einlagen und auch in der Kreditvergabe spiegelt sich das erfolgreiche Kundengeschäft wider: Der Einlagenbestand wuchs um 85 Millionen Euro auf 3,83 Milliarden Euro an (+ 2,3 Prozent). Ihren Bestand an ausgegebenen Krediten steigerte die Sparkasse um 3,0 Prozent (+101 Millionen Euro) auf 3,52 Milliarden Euro. „Allein 59 Prozent des Kreditbestands entfallen auf Unternehmen und Selbständige. Von Kreditzusagen über 900 Millionen Euro im Jahr 2017 profitierten auch Privatpersonen, etwa bei der Finanzierung eines Eigenheims (Anteil von 37 Prozent am Kreditbestand), sowie Kommunen für Investitionen in die Infrastruktur vor Ort (Anteil von 4 Prozent am Kreditbestand)“, berichtete Vorstandsmitglied Harald Kraus.

Starkes Verbundgeschäft mit hohen Wachstumsraten

Die Spezialisten aus dem Immobiliencenter der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling vermittelten 2017 Immobilien mit einem Objektwert von 84 Millionen Euro (+ 9 Prozent). Das Courtagevolumen wuchs um 14 Prozent. Eine Blasenbildung sieht die Sparkasse in der Region Rosenheim jedoch nicht: „Unsere Kunden bringen in der Regel einen beachtlichen Teil an Eigenkapital in die Finanzierung mit ein und sie spekulieren nicht auf kurzfristige Wertsteigerungen“, so Kraus. Auch im Bauspargeschäft mit der LBS wuchs der Bestand um 48 Millionen Euro (+ 4,6 Prozent). Die Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling verzeichnete dabei ein Neugeschäft von 120 Millionen Euro. 3.845 neue Versicherungen schlossen die Kunden der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling 2017 über die Versicherungskammer Bayern ab – 7 Prozent mehr als im Vorjahr. Erfreulich sind auch die Zahlen im Wertpapiergeschäft: Der Umsatz stieg um 37 Prozent, die Anzahl der bei der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling geführten Wertpapier-Depots wuchs um 5 Prozent. Gute Zahlen, die auch auf die große Kompetenz der Sparkasse im flächendeckenden Wertpapiergeschäft in den Geschäftsstellen und ihre starke Individuelle Depotbetreuung im Private Banking zurückzuführen sind.

Sicherheit und Stabilität für die Region Rosenheim

Mit nachhaltig stabilen Erträgen, ihrem langfristigen und gesunden Wachstum, guten Kostenstrukturen und einer äußerst soliden Eigenkapitalisierung ist die Sparkasse für die Menschen und Wirtschaft in der Region der Stabilitätsanker. Die Eigenkapitalunterlegung von rund 726 Millionen Euro entspricht einer CRR-Kennziffer (Solvabilität) von 21,2 Prozent. Damit ist die Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling hervorragend kapitalisiert und schon jetzt für künftige Anforderungen weitaus besser gerüstet als andere Kreditinstitute. Dass sie für die Region ein bedeutender Wirtschaftsfaktor ist, spiegelt sich auch im Steueraufkommen wider: 13,3 Millionen Euro an Körperschafts- und Gewerbesteuern sind für 2017 prognostiziert.

Weiterhin hohe Investitionen in gut strukturiertes Geschäftsstellennetz und moderne IT

Ihre Geschäftspolitik richtet die Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling auf Nachhaltigkeit aus. Dazu gehören Investitionen in den Ausbau digitaler Schnittstellen und Kommunikationswege und auch weiterhin in ihr gut strukturiertes Geschäftsstellennetz in der Region Rosenheim. Damit unterstreicht sie ihr klares Bekenntnis zur persönlichen Beratung ihrer Kunden vor Ort und zur flächendeckenden Versorgung der Menschen in der Region mit Bargeld.

9,6 Millionen Euro investierte die Sparkasse 2017 für betriebliche Immobilien, deren Ausstattung und Technik, berichtete Vorstandsmitglied Karl Göpfert. Unter anderem wurden die Geschäftsstellen in Bad Endorf und Feldkirchen modernisiert. Abschließen konnte die Sparkasse ihren Geschäftsstellen-Neubau in Schechen, die Sanierung der Hauptstelle in Rosenheim sowie die Modernisierung ihres Verwaltungsgebäudes „Am Anger“ mit Parkplätzen für Anlieger, Mitarbeiter und Lieferverkehr. Weiterhin investiert die Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling in den Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses auf ihrem Grundstück in der Aisingerwies. Wo immer möglich, vergibt sie ihre Aufträge an die Unternehmen vor Ort.

Mitarbeiter als "größtes Kapital"

877 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigte die Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling zum Stichtag 31.12.2017, davon 58 Auszubildende. 60 Prozent der Mitarbeiter sind Frauen, 40 Prozent Männer. Die Teilzeitquote beträgt 30 Prozent. Die Sparkasse ist für die Menschen ein äußerst attraktiver und familienfreundlicher Arbeitgeber mit zahlreichen Karriereperspektiven in der Region. Eine niedrige Fluktuation und die Tatsache, dass 62 Prozent der Mitarbeiter über zehn Jahre in „ihrer“ Sparkasse beschäftigt sind und 42 Prozent sogar über 20 Jahre, unterstreicht dies.

Über 50 Millionen Euro für Löhne, Sozialabgaben und Gehälter investierte die Sparkasse 2017 in ihre Mitarbeiter. Geld, das als Kaufkraft in der Region Rosenheim ankommt. Darüber hinaus investierte sie weiterhin kräftig in die Aus- und Weiterbildung: 4.519 Weiterbildungstage absolvierten die Mitarbeiter im vergangenen Jahr. 19 Auszubildende starteten am 1. August bei der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling ins Berufsleben. Die Sparkasse plant, sie alle zu übernehmen und bietet ihnen beste Aussichten.

Vorreiter in der Nachhaltigkeit

Seit 2012 legt die Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling als Vorreiter der Branche in der Region ihr nachhaltiges Engagement in einem Bericht offen. Mit einer Entsprechenserklärung zum Geschäftsjahr 2016 ist sie als erstes Kreditinstitut vor Ort dem Deutschen Nachhaltigkeitskodex beigetreten. Seit 2017 ist die „nichtfinanzielle Berichterstattung“ für bestimmte Unternehmen ab 500 Mitarbeitern gesetzlich vorgeschrieben. Zu den jüngsten Nachhaltigkeitserfolgen der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling zählen unter anderem das Zertifikat „Klimaneutrale Sparkasse“ in Zusammenarbeit mit dem Klimaschutzspezialisten „ClimatePartner“ für 2017 sowie das Signet „Bayern barrierefrei“ für 17 Geschäftsstellen, das ihr kürzlich von der Bayerischen Staatsregierung verliehen wurde.

Einzigartige und beständige 3,25 Millionen Euro starke „Bürgerdividende“ jedes Jahr

Einen bedeutenden Teil des nachhaltigen Engagements für die Region macht ihre jährliche „Bürgerdividende“ aus. Seit vielen Jahren plant die Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling für Spenden, Sponsoring und ihr stifterisches Engagement jedes Jahr 3,25 Millionen Euro fest ein. In den vergangenen 15 Jahren flossen so fast 50 Millionen Euro in die Region Rosenheim. 3,1 Millionen Euro waren es 2017, verteilt auf über 700 Einzelmaßnahmen. 1,2 Millionen Euro (48 Prozent) flossen als Zuwendung in die Sparkassenstiftungen Zukunft für die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Mit dem Stifterkreis Zukunft gründete die Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling 2016 eine weitere Stiftung, die Interessierten, die möglichst unkompliziert stifterisch tätig sein wollen, als Dachstiftung offen steht.

Pressemitteilung Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling

Quelle: rosenheim24.de

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