Pressemeldung ÖDP Stadtverband Rosenheim

Volksbegehren "Rettet die Bienen": Gut besuchter Vortrag

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Von links: Harald Lorenz, Kreisfachberater für Gartenbau und Imker, Ludwig Maier (ÖDP), Pressesprecher des Rosenheimer Aktionsbündnisses Artenvielfalt „Rettet die Bienen“, Andrea Mösle (ÖDP), Koordinatorin des Aktionsbündnisses für Rosenheim Stadt, Ulla Fees, Mitarbeiterin beim Bund Naturschutz in Rosenheim und Josef Fortner (ÖDP), Leiter des Rosenheimer Aktionsbündnisses.

Rosenheim - Zum Start des Volksbegehren "Rettet die Bienen" veranstaltete das Rosenheimer Aktionsbündnis Artenvielfalt den Vortrag "Gärten für Bienen Bienen für Gärten" am Donnerstag, den 31. Januar. 

Der erste Teil des Vortrags, der im Rahmen des Rosenheimer Aktionsbündnisses Artenvielfalt „Rettet die Bienen“ am ersten Eintragungstag des gleichnamigen Volksbegehrens stattgefunden hatte, wurde vom Pressesprecher des Aktionsbündnisses und Bio-Nebenerwerbslandwirt Ludwig Maier bestritten. 

Maier stellte die Grundzüge des von der ÖDP initiierten Volksbegehrens dar, das auf eine umweltverträglichere Landwirtschaft und eine entsprechende Umstellung im Fördersystem zielt. Entgegen der Kritik am Volksbegehren „Bienen oder Bauern“ kann eine sinnvolle und zukunftsfähige Bewirtschaftung unserer Böden natürlich nur beiden dienen, so Maiers Resümee: den Bauern und den Bienen. 

Gartenbau-Experte gibt Tipps

Zentrale Aussage des Vortrags von Kreisfachberater für Gartenbau, Harald Lorenz, war die Aufforderung, keine Blumen mit gefüllten Blüten im Garten oder auf dem Balkon zu pflanzen, da dies keinerlei Nutzen für Bienen aller Arten bringen würden. Zurückgreifen solle man dagegen auf die bienentauglichen alten Sorten, bei denen die Bestäubung durch offene Blüten und frei zugängliche Pollen ungehindert stattfinden könne. 

Als besonders geeignet bezeichnete der Gartenbaufachmann und Imker Lorenz dabei Kletterpflanzen wie die Clematis, alle Küchenkräuter – so man sie ausblühen lasse – sowie besonders auch die Strauchrose der Sorte `Mozart´, die besonders viele Blüten aufzuwarten habe. 500 Gramm Honig, so wusste Fachmann Lorenz, stellen dabei das Lebenswerk von 500 bis 700 Honigbienen dar.

Die Eintragungsfrist für das Volksbegehren läuft noch bis zum 13. Februar, unterschrieben werden kann (mit Ausweis) im Bürgeramt neben der städtischen Galerie.

Pressemeldung ÖDP Stadtverband Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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