Nach geplatzten Plänen jetzt Sanierung 

Neubau von "Volksbankhaus" in der Bahnhofstraße endgültig vom Tisch

Das Gebäude der Volksbank Raiffeisenbank Rosenheim-Chiemsee eG an der Bahnhofstraße in Rosenheim. 
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Das Gebäude der Volksbank Raiffeisenbank Rosenheim-Chiemsee eG an der Bahnhofstraße in Rosenheim. 

Rosenheim - Statt Neubau ist jetzt eine Sanierung geplant: Ein Sondergebiet für Einzelhandel, Gewerbe und Wohnen soll auf dem Grundstück der Volksbank Raiffeisenbank Rosenheim-Chiemsee eG in der Bahnhofstraße entstehen.

Der Stadtrat Rosenheim folgte in seiner Sitzung am 27. Mai der Forderung des Vorhabenträgers, der Volksbank Raiffeisenbank Rosenheim-Chiemsee eG, das Verfahren für den vorhabensbezogenen Bebauungsplan Nummer 180 "Bahnhofstraße 5/5a" einzustellen. Ziel der ursprünglichen Planung war die Realisierung eines Gebäudekomplexes zur Umsetzung von großflächigem Einzelhandel, Dienstleistungen und Wohnungen. Gleichzeitig wurde eine Änderung des Flächennutzungsplans durchgeführt, um ein Sondergebiet für Einzelhandel, Gewerbe und Wohnen darzustellen. Für beide Verfahren wurden zwischenzeitlich alle notwendigen Beteiligungsschritte durchgeführt. 


Die Vorstandschaft der VR-Bank hat mit einem Schreiben an die Stadt erklärt, dass er das Vorhaben aufgrund der vorliegenden Baugrundgutachten nicht weiter verfolgen wolle und um eine Einstellung des Bebauungsplanverfahrens gebeten. 

Vom Neubau zur Sanierung - was ursprünglich geplant war:

Den allerersten Planungen zufolge hätte es ein architektonischer Hingucker in Form eines modernen Neubaus in der Bahnhofstraße 5 und 5a werden sollen. Doch im Dezember 2019 folgte die Hiobsbotschaft von Seiten der Gutachter: Die Volksbank Raiffeisenbank Rosenheim-Chiemsee entschied sich dann aufgrund möglicher Gefahren durch unsicheren Untergrunds ihren geplanten Neubau, das "Volksbankhaus" in der Bahnhofstraße 5 in Rosenheim, nicht zu bauen und das Projekt zu stoppen. Stattdessen wird die Bank das bestehende, bereits leerstehende Gebäude jetzt sanieren. 


Die Änderung des Flächennutzungsplans war von der Regierung von Oberbayern zwar bereits genehmigt gewesen, erlangte jedoch ob der fehlenden öffentlichen Bekanntmachung im Amtsblatt noch keine Rechtswirksamkeit. Die Räte entschieden einstimmig den Feststellungsbeschluss aufzuheben und das Verfahren zur 43. Änderung des Flächennutzungsplans "Bahnhofstraße 5/5a" einzustellen. Die Fläche bleibt damit ein Mischgebiet im Flächennutzungsplan und wird auch so weiterentwickelt in Zukunft. 

mb

Quelle: rosenheim24.de

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