Nach illegaler Entsorgung von Abfällen in Stadtbächen

Stadt appelliert: Grünabfälle gehören nicht in die Natur

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Rosenheim - Grünabfälle schnell und einfach in der Natur entsorgen? Für einige Menschen scheinbar eine Selbstverständlichkeit. Regelmäßig finden Mitarbeiter der Stadt Rasenschnitt und andere Grünabfälle im Wald oder an Gewässern.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Wie im oben gezeigten Bild zu sehen, werden auch Stadtbäche zur Entsorgung von Grünabfällen missbraucht. 

Obwohl es sich bei Gras und Grünabfällen um natürliches Material handelt, wird das Ökosystem der Gewässer dabei in erheblichem Maße belastet. Wenn der Rasenschnitt auf den Grund abgesunken ist, zerfällt er dort und bildet eine Schicht an Faulschlamm. Dies führt nicht nur zu unangenehmen Geruchsbelästigungen, sondern entzieht dem Gewässer Sauerstoff

Auch Nährstoffe setzt das zerfallene Material frei. So können Algen wachsen vermehrt und entziehen dem Gewässer noch zusätzlich Sauerstoff, der Bach droht „umzukippen“. Dadurch wird nicht nur das Ökosystem Bach erheblich geschädigt, die Beseitigung der Ablagerungen verursacht zudem hohe Kosten. 

Aus diesem Grund bittet das Umwelt- und Grünflächenamt alle Bürgerinnen und Bürger, Rasenschnitt und sonstige Grünabfälle entweder auf dem eigenen Kompost oder in den Containern für kompostierbare Grünabfälle zu entsorgen. 

Größere Mengen können auch kostenlos beim Entsorgungshof, Innlände 25, abgegeben werden. 

Weitere Informationen erteilt das Umwelt- und Grünflächenamt unter der Telefonnummer 3651692.

Pressemeldung der Stadt Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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