Schüler des Karolinen Gymnasiums

"myBandl" - Jungunternehmen entwickelt geniale Idee

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Rosenheim - Die Schüler des Karolinen Gymnasiums, haben in ihrem P-Seminar Wirtschaft das Jungunternehmen "myBandl" gegründet. Sie produzieren und vermarkten Lederarmbänder in verschiedenen Farben und Ausführungen. Das besondere daran ist, dass das Produkt zum größten Teil aus "upgecyclten" Leder besteht. Sprich Leder, das eigentlich weggeschmissen werden würde. 

Aber es gibt noch eine weitere Besonderheit. Für einige Modelle werden Edelstahlringe verwendet, die von den Wendelsteinwerkstätten Rosenheim bezogen werden. Die Wendelsteinwerkstätten der Caritas sind bekannt für die Beschäftigung von körperlich beeinträchtigten Personen, die somit durch den Kauf eines Bandes unterstützt werden.


Es war ein harter und steiniger Weg für die zwölf-köpfige Gruppe ihre Ziele zu verwirklichen. Dennoch gab es viele Highlights in den letzten Wochen und Monaten, wie Julia Kunz bestätigt. 

Vor allem die erste Jahreshauptversammlung im Juni letzten Jahres gab den Gründern neuen Schwung und den Mut an ihrem Projekt fest zu halten. Damals wurde den Anteilseigner das Unternehmen und erste Prototypen vorgestellt, die sehr gut bei den Gästen ankamen. Bereits an diesem Tag konnten zahlreiche Exemplare an die Frau bzw. Mann gebracht und die Partnerschaft gestärkt werden. 


Projekt wird am Leben erhalten

Auch die Idee ihr Produkt an der Junior-Messe in Ingolstadt auf bayerischer Art zu präsentieren, war ein voller Erfolg. Dort konnte man den Bühnenspot-Award für die beste Vorstellung abgreifen und somit weiter Werbung betreiben. 

Obwohl das P-Seminar Ende Januar abgeschlossen werden muss, will das Team das Projekt am Leben erhalten. Zu viel Herzblut und Engagement wurde in den letzten Monaten in das Unternehmen gesteckt, um es einfach verpuffen zu lassen. Deshalb können die Bänder weiterhin im Karolinen Gymnasium Rosenheim, bei Schuh Reindl oder über die Homepage: www.mybandl.com käuflich erworben werden. 

Gewinn soll sinnvoll eingesetzt werden

Sollte das Unternehmen durch den Verkauf der Bänder einen Gewinn erwirtschaften, so würden erst die 90 Anteilseigner ihre 10 Euro plus einen kleinen Teil des Gewinns zurückerhalten, sofern der ein oder andere Geldgeber nicht auf seinen Anteil verzichten möchte. 

Den weiteren Überschuss würde das Jungunternehmen gerne sinnvoll verwenden. "Wir würden gerne einen Teil spenden, doch da wir dabei sind unser Abitur zu machen, und der Abiball doch eine Menge Geld kostet, könnte ein Teil auch dafür verwendet werden", erklärt Julia."Wir hoffen, dass Sie sich durch diesen Artikel ein Bild von unserem Jungunternehmen machen und wir Ihr Interesse für das Projekt wecken konnten. Vielleicht können Sie sich auch schon beim Durchstöbern unserer Instagram-, oder Webseite für ein Produkt begeistern – dann freuen wir uns schon auf Ihre Bestellung!"

Quelle: rosenheim24.de

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