Prozess vor Amtsgericht Rosenheim

Vor Kontrolle geflüchtet und Polizisten geschlagen?

Rosenheim - Ein junger Mann auf einem Motorrad soll von einer Zivilstreife kontrolliert werden. Eigentlich ein normaler Vorgang. In Rosenheim lief dieser jedoch völlig aus dem Ruder. Deswegen gab es nun einen Prozess vor dem Amtsgericht:

Dem Angeklagten, einem 23-jährigen Rosenheimer, wurde laut OVB vorgeworfen, Anfang Juni 2016 in der Münchner Straße auf dem Motorrad mit überhöhter Geschwindigkeit vor einer Polizeikontrolle geflüchtet zu sein. Vor dem Burger King konnte der Mann schließlich von den Beamten gestellt werden. Anschließend soll der Mann jedoch, mit dem Zündschüssel in der Hand, einen der Polizisten geschlagen und verletzt haben. Auch bei der anschließenden Festnahme und später auf der Wache leistete der junge Mann angeblich Widerstand und stieß Beleidigungen aus.


Wie die Zeitung weiter schreibt, stritt der Angeklagte beim Prozess jedoch alles ab. Bei der Beweisaufnahme kam jedoch raus, dass der Angeklagte bereits in der Vergangenheit immer wieder durch Verkehrsverstöße aufgefallen, so das OVB. Außerdem habe er ein T-Shirt mit der Aufschrift "A.C.A.B." (All Cops are Bastards) getragen.

Die Staatsanwaltschaft forderte eine Haftstrafe von elf Monaten, Verteidiger Peter Dürr dagegen "nur" 600 Euro Geldstrafe und ein zweimonatiges Fahrverbot. Weil eine Videoaufnahme die Handlungen des Angeklagten letztlich nur teilweise bewies, schloss sich Richterin Luger dem Antrag der Verteidigung an. Sie stellte klar: "Sie sollten sich künftig streng an die Regeln halten!"

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Quelle: rosenheim24.de

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