Verfahren gegen zwei Männer soll zusammengelegt werden

Berufungsprozess um tödlichen Unfall auf Miesbacher Straße verzögert sich

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Rosenheim - Der schreckliche Unfall auf der Miesbacher Straße, bei dem im November 2016 zwei junge Frauen vom Samerberg starben, wird auch in Zukunft weiter die Justiz beschäftigen. Beide vom Amtsgericht Rosenheim verurteilten BMW-Fahrer haben Berufung eingelegt. Bis zum Prozess wird es aber noch dauern.

Das Amtsgericht Rosenheim sprach zwei BMW-Fahrer - einer aus Kolbermoor, der andere aus Riedering - der fahrlässigen Tötung, Gefährdung des Straßenverkehrs und der fahrlässigen Körperverletzung schuldig. Erst im März 2019 war der Mann aus Riedering vom Amtsgericht Rosenheim zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und drei Monaten verurteilt. Der Kolbermoorer wurde im Mai 2018 zu zwei Jahren Haft ohne Bewährung verurteilt. Die Verteidiger beider Fahrer haben Rechtsmittel eingelegt. Es kommt also zu einem Berufungsprozess vor dem Landgericht Traunstein.

Die Verfahren gegen beide BMW-Fahrer sollen zusammengelegt werden, teilte ein Gerichtssprecher gegenüber Radio Charivari nun mit. Da jedoch das eine Urteil in erster Instanz erst vor kurzem fiel, kann über die Berufung frühestens im Herbst verhandelt werden.

Schwerer Unfall in der Miesbacher Straße

Bei dem Unfall am 20. November 2016 auf der Miesbacher Straße in Rosenheim starben die 21-jährige Melanie R. und die 15-jährige Ramona D., beide vom Samerberg. Ramonas Schwester Lena überlebte damals schwerst verletzt, als ein Golf frontal in das Auto der Mädchen gekracht war. Der Golf-Fahrer, gegen den das Urteil inzwischen rechtskräftig ist, bekam eine 20-monatige Bewährungsstrafe. Die Beiden BMW-Fahrer sollen den Golf auf der Miesbacher Straße beim Einscheren nach dem Überholen behindert und so den schrecklichen Horror-Crash mit verursacht haben.

Quelle: rosenheim24.de

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