Kathrein-Indochina stellt Betrieb wegen Flut ein

Rosenheim/Bangkok -  Das Tochterunternehmen KATHREIN-Indochina Ltd. musste wegen der Hochwasser-Katastrophe in Thailand vorübergehend den Betrieb einstellen.

Die Hochwasserlage in der thailändischen Hauptstadt Bangkok wird immer prekärer. Die Einwohner im Norden der Stadt sind vom Gouverneur dringend zur Flucht aufgerufen. Hier ist der Wasserstand in zwei Kanälen in kürzester Zeit bis zu 20 Zentimeter gestiegen. Nach Angaben der Behörden sind jetzt alle 50 Bezirke Bangkoks von den Überschwemmungen bedroht.


Von der Katastrophe betroffen ist auch das Tochterunternehmen KATHREIN-Indochina Ltd. des Rosenheimer Antennenspezialisten Kathrein in Bangkok. Das "Center of Competence" für den indochinesischen Raum musste seinen Betrieb einstellen und ist im Moment nicht handlungsfähig. "Wir können mit unseren knapp 20 Mitarbeitern in Bangkok einfach nicht mehr ausliefern und mussten die Firma schließen.", sagt Frank Ullmann, Leiter der KATHREIN-Firmenbeteiligungen in Rosenheim. Viele der Mitarbeiter von KATHREIN-Indochina seien von der Flut stark betroffen. Ihnen wurde, so Ullmann, Zuflucht in der Firma gewährt.

Die KATHREIN-Gruppe hält im Mobilfunk-Bereich in Thailand einen Marktanteil von über 80%. Zur breiten Palette an Produkten und Dienstleistungen für den Mobilfunk zählen Antennen und Filter für die Mobiltelefon-Industrie, Antennen und Zubehör für den Flugfunk sowie Multifunktionsantennen für führende Automobil-Hersteller.

Pressemitteilung KATHREIN-Werke KG Rosenheim

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