Zahlreiche Anträge im Verkehrsausschuss

So soll Rosenheim fahrradfreundlicher werden

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Eine Schulweghelferin unterstützt bei der Querung der Kreuzung Innsbrucker Straße/Chiemseestraße
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Rosenheim - Eine ganze Reihe von Anträgen zur Verbesserung der Radwegesituation in der Stadt hatte der Ausschuss für Verkehrsfragen und ÖPNV in seiner jüngsten Sitzung am 11. April zu beraten. 

In der Sitzung des Verkehrsausschusses ging es vor allem um das Fahrrad. Rosenheim hatte jüngst beim Fahrradklimatest des ADFC ziemlich schlecht abgeschnitten. Es gab lediglich die Note 4,3. 

Auch einige Stadtratsfraktionen wollen die Fahrradsituation in der Stadt verbessern und stellten dahingehende Anträge. Die Freien Wähler/UP reichten gleich vier Anträge unter der Überschrift "Fahrradfreundliches Rosenheim" ein. 

Anbindung Langenpfunzen

Es ging zunächst darum, eine Fahrradanbindung nach Langenpfunzen zu schaffen. Beantragt wurde die Landsberger Straße von der Ebersberger Straße bis zur Sankt-Georg-Straße durchgehend als Radweg auszubauen und mit einer entsprechenden Beleuchtung auszubauen, was nun von der Verwaltung geprüft wird.

Radschnellweg Kufsteiner Straße

Im nächsten Antrag fordern die Freien Wähler bei den Planungen für die Bebauung BayWa-Wiese und der weiteren Grundstücke östlich der Kufsteiner Straße stadtauswärts bis zum Kirchenweg ausreichend Platz für einen schnellen Radweg freizuhalten. Im Entwurf des Bebauungsplanes ist laut Verwaltung bereits ein Geh- und Radweg vorgesehen, der zwar auf Grund der Breite kein Radschnellweg ist, aber dennoch 2,50 Meter zuzüglich 0,5 Meter Bankett breit ist. Man einigte sich darauf, die Planungen so auch zu realisieren.

Altstadt West

Für diesen Bereich beantragte die Fraktion eine Fahrradverbindung von der Prinzregentenstraße Ecke Stemplingerstraße durch den Luitpoldpark, die Herzog-Heinrich-Straße, Am Esbaum und die Gilitzerstraße bis zur Münchner Straße zu schaffen. Die Herzog-Heinrich-Straße und Am Esbaum sollen dabei als Fahrradstraße mit der Zulassung von Anliegerverkehr ausgewiesen werden. Dieser Antrag wurde vom Gremium jedoch abgelehnt.

Anbindung Aising/Pang

In ihrem letzten Antrag zum Thema Radwege, fordern die Freien Wähler eine Fahrradverbindung vom Graf-Lamberg-Weg zur Farrenpointstraße über die Burgfeldstraße und die Sulzbergstraße zur Gärtnerstraße, von dieser über den bestehenden Feldweg zur Mühlenstraße bis zur Aisinger Straße, an dieser Straße entlang zur Miesbacher Straße und von dort entlang der Kalten zur Mangfallbrücke an der Kufsteiner Straße zu schaffen. Auch dieser Antrag wurde vom Verkehrsausschuss abgelehnt.

Verbesserung der Radwegsituation an der Ebersberger Straße 

Nicht nur die Freien Wähler wollen die Radwegesituation in Rosenheim verbessern, auch die SPD stellte dahingehend zwei Anträge. Die Fraktion beantragt, Planungen und eine Kostenermittlung zur Verbesserung der Radwegsituation an der Ebersbergerstraße von der Schillerstraße bis zur Pernauerstraße zu erarbeiten. Diese Radwegesituation soll nun im Radwegebedarfsplan in die oberste Priorität eingestuft werden. Das Gremium gab diesem Antrag einstimmig grünes Licht.

Hauptstraßen fahrradfreundlich gestalten

Der zweite Antrag der SPD dreht sich darum, dass für die Äußere Münchener Straße, alle Abschnitte der Aisinger Straße, der Ebersberger Straße und der Innsbrucker Straße von der Verwaltung ein zeitliches und inhaltliches Konzept vorgelegt werden soll, wie diese Straßen bis spätestens 2021 mit einem durchgehenden Radweg ausgestattet werden können. Das soll in der nächsten Sitzung des Verkehrsausschusses vorgestellt werden.

Quelle: rosenheim24.de

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