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Hilfsorganisation erwartet hohe Booster-Nachfrage

Die Malteser ziehen nach einem Jahr Impfzentrum in Rosenheim eine Bilanz

Ernst Schütz und Birgit Lotter, Medizinisches Leitungsteam im Impfzentrum Rosenheim, blicken auf das vergangene Impfjahr zurück.
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Ernst Schütz und Birgit Lotter, Medizinisches Leitungsteam im Impfzentrum Rosenheim, blicken auf das vergangene Impfjahr zurück.

Ein Jahr nachdem die Malteser im Auftrag von Stadt und Landkreis das Impfzentrum auf der Loretowiese in Betrieb genommen haben, zieht die Hilfsorganisation nun Bilanz.

Rosenheim – Ende Dezember 2020 wurden die ersten Corona-Schutzimpfungen in und um Rosenheim verabreicht, zunächst vor allem von mobilen Impfteams, welche die sogenannten vulnerablen Personen in Einrichtungen der Altenpflege und der Betreuung von Menschen mit Behinderung aufsuchten. Im Laufe des Monats Februar nahmen dann die stationären Impfungen in der Halle an Fahrt auf, im März/April kam der Ausbau mit der Errichtung eines großen Zeltes.

300 Mitarbeiter im Impfzentrum

Nach der Aufhebung der Priorisierung wurden die ersten dezentralen Sonderimpfaktionen ohne Terminvergabe organisiert. Seit Mitte August konnten sich auch alle Jugendlichen von zwölf bis 17 Jahren die Impfung abholen. Im Dezember starteten die Impfungen von Kindern ab fünf Jahren, für die eine eigene Impfstraße kindgerecht gestaltet wurde. Bis zum 31. Dezember 2021 konnten auf diese Weise insgesamt 267.277 Impfdosen verabreicht werden. Dabei handelte es sich um 111.450 Erst-, 106.041 Zweit- und 49.786 Booster-Impfungen.

Zur Durchführung der Impfungen schöpfen die Malteser aus einem Pool von über 300 Mitarbeitern. Knapp 80 von ihnen sind beim gleichzeitigen Betrieb aller 15 Impfstraßen im Einsatz: Für jede „Impfstraße“ ein Arzt, eine Medizinische Fachkraft, eine Medizinische Unterstützungskraft und eine Verwaltungskraft, dazu das Leitungsteam. Hinzu kommt der Sicherheitsdienst, der für einen reibungslosen Ablauf beim Einlass und zwischen den einzelnen Stationen sorgt.

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„Die gesamte Planung vor allem des Personaleinsatzes in Abhängigkeit vom verfügbaren Impfstoff und der schwankenden Nachfrage hat uns im Laufe des Jahres vor sehr große Herausforderungen gestellt“, erklärt Ernst Schütz, Mitglied des Medizinischen Leitungsteams der Malteser. „Vor allem dank der großen Einsatzbereitschaft und Flexibilität unserer Mitarbeiter konnten wir diese in der Regel sehr gut meistern“, zieht Schütz ein Resümee des vergangenen Jahres. Auch die Zusammenarbeit mit Stadt und Landkreis Rosenheim, insbesondere mit dem Leiter des Impfzentrums, Hans Meyrl, sowie der Pressestelle der Stadt habe stets hervorragend funktioniert, erklärt Schütz.

Für die kommenden Monate erwarten die Malteser noch eine hohe Nachfrage nach Booster- und Kinderimpfungen, weiter könne aber noch nicht geplant werden.

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