"Kissen-Abbau" in der Mangfallstraße

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Christian Bielmeier und Josef Rupp vom Baubetriebshof beim "Kissen-Abbau"

Rosenheim - Die Berliner Kissen in der Mangfallstraße werden am Dienstag abgebaut. Nach der Winterpause sollen die umstrittenen Bremsschwellen zurückkehren.

Am Dienstag bauen die Mitarbeiter des Rosenheimer Baubetriebshof die letzten "Berliner Kissen" in der Mangfallstraße ab. Mit wenigen Handgriffen werden die Kissenteile abgeschraubt und zum Transport aufgeladen. Die Bremsschwellen werden so vor den Pflügen des Winterdienstes gerettet. Die Kissen werden nun eingelagert, im Frühjahr sollen sie wieder montiert werden.


Bilder vom Kissen-Abbau:

Berliner Kissen werden abgebaut

Berliner Kissen werden abgebaut
 © cs
Berliner Kissen werden abgebaut
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Lesen Sie hier unseren Vorbericht:

Dem Schneepflug hielten sie nicht stand: Mit voller Wucht nahmen die Fahrzeuge des Rosenheimer Winterdiensts einst die Berliner Kissen in der Mangfallstraße mit. Die Bremsschwellen (Kosten pro Stück: über 1300 Euro) wurden stark beschädigt und waren nicht mehr verwendbar.

Sorgen immer wieder für Gesprächsstoff: die Berliner Kissen in der Mangfallstraße.

Deshalb sind die Kissen seit ihrer "Restauration" nur noch im Sommerhalbjahr im Einsatz. In der kalten Jahreszeit halten sie "Winterschlaf". Der Bauhof ließ jetzt aufgrund der schlechten Wetterprognose bereits einige Exemplare abmontieren. Laut Rosenheims Tiefbauamtschef Hans-Joachim-Stein werden sie erst wieder angebracht, wenn von einer durchgehend trockenen Witterung auszugehen ist. Erfahrungsgemäß sei dies Ende April beziehungsweise Anfang Mai der Fall.

Laut aktuellem Stand sollen die umstrittenen Kissen noch solange bleiben, bis die Mangfallstraße ausgebaut wird - voraussichtlich 2013.

Laut Plan handelt es sich beim Straßenzug Mangfall-/Hochfellnstraße um die einzige Hauptverkehrsader im gesamten Stadtgebiet, auf der eine reduzierte Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h gilt. Immer wieder wird der schlechte Zustand der Fahrbahn zwischen der Kreuzung Aisinger Straße und Mangfallbrücke beklagt. Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer spracht mehrmals von einem "Bild der Trauer" und einem "Dauerbrenner".

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"Freie Fahrt" herrscht dort derzeit keinesfalls: An die erst im vergangenen Jahr sanierte Mangfallbrücke musste die Baufirma jetzt nochmals ausrücken. Grund: An den so genannten Querfugen, den Übergängen zwischen normaler Straße und Fahrbahn auf der Brücke - wird nachgebessert. Es kommt deshalb zu Verkehrsbehinderungen. Die Fahrbahn ist teils auf eine Fahrspur verengt und der Verkehr wird zeitweise per Ampelanlage geregelt. ma

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