Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Jubiläumsepisode am Dienstag, 25. Januar

500. Folge der „Rosenheim-Cops“: Für viele Darsteller ist die Serie „wie ein Lottogewinn“

Sekretärin Miriam Stockl (Marisa Burger) sucht verzweifelt ihren Büroschlüssel. Sven Hansen (Igor Jeftic) kann ihr jedoch auch nicht helfen.
+
Sekretärin Miriam Stockl (Marisa Burger) sucht verzweifelt ihren Büroschlüssel. Sven Hansen (Igor Jeftic) kann ihr jedoch auch nicht helfen.

Rosenheim – Ein Meilenstein für die „Rosenheim-Cops“: Am Dienstag (25. Januar) läuft die 500. Folge der beliebten ZDF-Serie. Zwei, die von Anfang vor der Kamera stehen, sind Marisa Burger in ihrer Rolle als Miriam Stockl und Karin Thaler als Marie Hofer. Ein Gespräch über den Tod von Joseph Hannesschläger, besondere Momente und auf was sich die Zuschauer freuen können.

Die „Rosenheim-Cops“ gibt es mittlerweile schon seit 20 Jahren. Wie sind Sie zu der Serie gekommen?

Karin Thaler: Ich habe mit meinem Filmbruder Joseph Hannesschläger ein Casting gemacht. Eine Streitszene. Und ich konnte ihm anscheinend ganz gut die Leviten lesen.

Marisa Burger: Ich wurde durch ein Casting für die Rolle besetzt. Zwar hat es erst im zweiten Anlauf geklappt, dafür habe ich mich dann aber umso mehr gefreut. Und ich liebe die Kunstfigur Miriam Stockl, der ich Leben einhauchen darf, noch immer.

Was hat sich über die Jahre verändert?

Thaler: Das Pensum, wir müssen in der gleichen Zeit viel mehr schaffen. Aber das ist überall so. Wir haben aber natürlich mittlerweile viel mehr Routine und sind als Team extrem zusammengewachsen.

Burger: Abgesehen davon, dass wir weniger Drehtage haben und ich keine 27 Jahre mehr bin, hat sich die Rolle Miriam Stockl in den 20 Jahren ganz schön emanzipiert.

Was macht die „Rosenheim-Cops“ aus?

Thaler: Dass wir alle unsere Rollen lieben und uns untereinander auch sehr mögen, schätzen und immer noch große Spielfreude haben. Ich bin überzeugt, das spürt der Zuschauer. Und natürlich die guten Bücher, die wir hauptsächlich unserem Produzenten zu verdanken haben, der sehr genau und liebevoll mit jeder Figur umgeht und die Geschichten gerecht verteilt.

Burger: Ich glaube, da spielt ganz viel mit rein. Unsere Charaktere machen den Charme der Serie aus, sie spielt in einer sehr schönen Gegend, die Mordfälle sind nicht so drastisch dargestellt, am Schluss siegt das Gute und es gibt lustige Nebenstränge. Mir gefällt auch, dass wir keinen derben Schenkelklopferhumor haben, sondern mit vielen kleinen bayerischen Wortspielen und Feinheiten in Gestik und Mimik arbeiten. Das macht irrsinnig Spaß.

So viele besondere Momente

Polizeidirektor Gerd Achtziger (Alexander Duda) weiß, dass Marie Hofer (Karin Thaler) nicht mehr alleine auf dem Hof wohnt.

Gab es besondere Momente?

Thaler: Das waren so viele. Ich erinnere mich aber an einen sehr innigen Moment, wo Korbinian und Marie über ihre Eltern gesprochen haben und uns beiden die Tränen kamen, obwohl es nicht im Drehbuch stand.

Burger: Die „Rosenheim-Cops“ in Spielfilmlänge zu drehen, ist immer besonders.

Und Traurige?

Thaler: Natürlich der Tod von Joseph Hannesschläger.

Burger: Der Tod von Joseph Hannesschläger. Er hat als Kriminalhauptkommissar Korbinian Hofer die „Rosenheim-Cops“ geprägt. Mit ihm, Karin Thaler und Max Müller habe ich 2002 angefangen – und wir machen in Josephs Ehren so gut und humorvoll wie bisher weiter.

Wie hat sich Ihre Rolle in den vergangenen Jahren verändert?

Thaler: Es hat sich bei meiner Figur doch mehr ins politische Engagement verlagert, etwas weg von der Hofarbeit. Doch der Hof wird immer bestehen bleiben, keine Sorge.

Burger: Miriam Stockl hat mittlerweile viel mehr Verantwortung und ist gereift. Sie ist nicht mehr die naive Polizeisekretärin im Nebenstrang, sondern bauernschlau, bringt Spritzigkeit und frischen Wind ins Präsidium und ist als Hauptfigur auch aktiv in die Fälle involviert.

„Rosenheim-Cops wichtiger Teil im Leben“

Wäre ein Leben ohne die „Rosenheim-Cops“ für Sie überhaupt noch vorstellbar?

Thaler: Nein, man könnte fast sagen, das ist mein Lebenswerk, auf jeden Fall wie ein Lottogewinn.

Burger: Ich bin mir sicher: Wenn das eine zu Ende geht, öffnen sich andere Türen. Das ist ein wichtiger Gedanke, den man vor allem in unserem Beruf haben sollte. Ich bin ein sehr freier Mensch. Aber natürlich sind die „Rosenheim-Cops“ ein wichtiger Teil in meinem Leben, den ich nicht missen möchte.

Hätten Sie am Anfang gedacht, dass die Serie so erfolgreich wird?

Thaler: Nein, ich dachte, wir machen mal so ein bis zwei Jahre.

Burger: Ich denke von Jahr zu Jahr. Dass 20 erfolgreiche Jahre daraus werden, hat keiner geahnt. Aber wie wunderbar.

Was würden Sie machen, wenn Sie nicht bei den „Rosenheim-Cops“ wären?

Thaler: Weiter bei Hubert und/ohne Staller sein.

Burger: Woanders drehen.

Auf was können sich die Zuschauer in den kommenden Monaten freuen?

Thaler: Lustige Geschichten, natürlich neben dem Mordfall, der aber mittlerweile für viele Zuschauer fast Nebensache ist. Und das wir die Zusage für 22 neue Folgen haben, die dieses Jahr gedreht werden.

Burger: Natürlich auf spannende neue Folgen. Wir fangen im April wieder an zu drehen, dann geht’s in die 22. Staffel.

Kommentare