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Schwerlastkontrollen waren ein "voller Erfolg"

Rollende Zeitbomben bei Wasserburg gestoppt

Wasserburg: Viele der kontrollierten Fahrzeuge waren zu schnell unterwegs, überladen, oder falsch gesichert - und somit ein echtes Sicherheitsrisiko:

Am 31.01.2018 waren Beamten der PI Wasserburg, die extra für den Schwerverkehr geschult sind, unterwegs. Hauptaugenmerk wird dabei auf Sattelzüge und andere etwaige Gefährte mit besonderen Gefahrenpotential gelegt. Zunächst das „Daily Business“ mit Kontrollen von Sattelzügen. Dabei fiel ein Gefahrguttransporter auf, der mit Stickstoff beladen war

Er war zu schnell auf der Bundesstraße unterwegs und da er eine gefährliche Fracht an Bord hatte, erwartet den Fahrer eine Anzeige mit erhöhtem Bußgeld. Kurze Zeit später wurde ein polnischer Sattelzug einer Kontrolle unterzogen. Dieser hatte 24 Tonnen gerolltes Blech geladen. Zunächst schien die Ladung ordnungsgemäß gesichert, jedoch bei genauerer Betrachtung fiel ins Auge, dass 7 Spanngurte spröde und rissig waren. 

Eine optimale Sicherung war so nicht mehr gegeben. Der ukrainische Fahrer musste die Ladung neu sichern und durfte anschließend seine Fahrt fortsetzten. Man möge sich gar nicht vorstellen, was passiert wäre, wenn die Gurte beispielsweise bei einem starken Bremsmanöver gerissen wären und die Blechpakte in Größenordnungen von 5t in Bewegung kommen. Er musste vor Ort das zu erwartende Bußgeld entrichten. 

Kurz nach Mittag wurde dann ein Gespann bestehend aus einem Auto und einachsigem, ungebremsten 750kg-Anhänger kontrolliert. Er hatte kurz zuvor Sand laden lassen. Da der Lieferschein schon auf eine Überladung hindeutete, wurde das Gespann in Begleitung der Polizei zu einer geeichten Waage verbracht und gewogen. Es stelle sich heraus, dass der 750kg Anhänger um mehr als 30% überladen war. Dem Fahrer erwartet nun eine Anzeige mit einem nicht geringen Bußgeld. 

Da sehr viele dieser kleinen einachsigen 750kg-Anhänger im Umlauf sind, will die Polizei Wasserburg sich mit mahnenden Worten an die Bevölkerung richten. Zum einen sind diese Anhänger sehr schnell überladen, der optische Eindruck täuscht zumeist. Zum anderen wird im Falle eines Unfalles, bei dem nachweislich das Gewicht des Anhängers eine Rolle gespielt hatte, der Fahrer zu Rechenschaft gezogen. 

Dann handelt es sich nicht mehr um ein Bagatelldelikt, sondern kann sich zur Straftat qualifizieren. Auch der prozentuale Anteil an Überladung kann bei solch geringen zulässigen Gesamtgewicht schnell ansteigen, was ein empfindlich hohes Bußgeld als Konsequenz hat.

Pressemeldung der Polizeiinspektion Wasserburg

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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