Nächtlicher Polizeieinsatz in Rosenheim

"Bullenschweine" stecken Randalierer gleich zweimal in Arrestzelle

Rosenheim - Am Salzstadel fiel am Sonntagfrüh, 1. Dezember, gegen 3 Uhr ein 38-Jähriger aus Rosenheim auf. Als er an einer uniformierten Streifenwagenbesatzung vorbeiging, schrie er die Beamten lauthals an und nannte sie "Bullenschweine". Das war jedoch erst der Anfang:

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Der Mann wurde zur Rede gestellt, dass seine Äußerungen nicht allzu schön sind. Aufgrund der Alkoholisierung hätten die Beamten vielleicht die Beleidigung noch einigermaßen "akzeptieren" können. Aber es kam gar kein Gespräch zustande, denn der Mann trat mit einem Fußtritt den Außenspiegel des Dienstfahrzeuges ab. Nun wurde der Mann gefesselt und in Gewahrsam genommen. Er war sichtlich alkoholisiert, ein Test ergab über 1,5 Promille. Seine Aggressionen und seinen "Rausch" konnte er in einer Ausnüchterungszelle der Rosenheimer Polizei nachgehen. Am Wagen entstand ein Schaden von rund 200 Euro.

Doch die Geschichte hatte noch kein Ende. Der Mann hätte am Morgen aus dem Gewahrsam entlassen werden sollen. Bei der Entlassung weigerte sich der Mann, die Dienststelle zu verlassen. Wieder schrie er herum und beleidigte die Beamten als "Arschlöcher" und "Deppen". Als er dann die Dienststelle doch verlassen hatte, kam er nach ein paar Minuten wieder zurück, läutete durchgehend an der Wache, betitelte die Beamten als "Kasperl, Zigeuner, Deppen" und noch einer Vielzahl anderer Beleidigungen.

Als er dann auch noch gegen die Türen der Dienststelle schlug, wurde der Mann wieder in Gewahrsam genommen. Nach Rücksprache mit dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Rosenheim wurde der Gewahrsam weiter angeordnet. Nachmittags konnte der Rosenheimer dann ohne weitere Probleme entlassen werden. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Beleidigung und Sachbeschädigung eingeleitet. Der gesamte Vorgang wurde auf Body-Cam der eingesetzten Beamten aufgenommen und dokumentiert.

Pressemeldung Polizei Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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