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Großschleusung: Drei Italiener festgenommen

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Rosenheim - Gleich dreimal klickten auf der Inntalautobahn die Handschellen. Geschnappt wurden drei Italiener, die gleich 25 Syrer illegal einschleusen wollten.

Die Bundespolizei hat am Dienstag, den 22. Juli, auf der Inntalautobahn drei Italiener verhaftet. Sie werden beschuldigt, mit drei Fahrzeugen insgesamt 25 syrische Staatsangehörige, darunter vier Kinder, eingeschleust zu haben. Einer der mutmaßlichen Schleuser ist 71 Jahre alt.

Rosenheimer Bundespolizisten wurden auf der A 93 nahe Kiefersfelden auf einen Transporter und zwei Pkw, die unmittelbar hintereinander in Richtung Inntaldreieck unterwegs waren, aufmerksam. Die beiden Autos konnten an der Anschlussstelle Oberaudorf, der Transporter auf Höhe Bad Aibling gestoppt werden. Bei den Fahrern handelte es sich um Italiener im Alter von 71, 51 und 49 Jahren. Auf ihre drei Fahrzeuge mit italienischen Kennzeichen waren insgesamt 21 Erwachsene und vier Minderjährige verteilt. Sie gaben an, aus Syrien zu stammen. Die Papiere, die für einen Aufenthalt in Deutschland erforderlich gewesen wären, konnten sie nicht vorweisen.

Nach ersten Erkenntnissen der Bundespolizei stiegen die Syrer in Mailand in die drei Fahrzeuge. Sie hatten eigenen Schilderungen zufolge zuvor bereits eine Schleusung über das Mittelmeer nach Italien hinter sich gebracht. Allein für die Etappe von Norditalien nach München hätten die Geschleusten mehrere hundert Euro pro Person zahlen sollen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden sie der Aufnahmestelle für Flüchtlinge in München zugeleitet. Ihre Fahrer mussten dagegen auf richterliche Anordnung hin in verschiedenen Justizvollzugsanstalten die Untersuchungshaft antreten. Gegen die Männer ermittelt die Bundespolizei wegen Einschleusens von Ausländern.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

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