Grenzkontrollen zwischen Rosenheim und Kufstein

Im Restaurant zur illegalen Einreise verabredet? Über 30 Festnahmen an Grenze

Rosenheim - Bei Grenzkontrollen hat die Bundespolizei am Wochenende einige illegale Einreiseversuche nach Deutschland verhindert.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

Am Wochenende (19./20. Oktober) hat die Rosenheimer Bundespolizei bei Grenzkontrollen zwischen Kufstein und Rosenheim über 30 Migranten festgestellt. Außerdem wurden drei Personen wegenBeihilfe zur illegalen Einreise angezeigt. Zwei Männer hatten ihre Fahrt über die Grenze offenbar bei einem Essen verabredet.

In der Kontrollstelle bei Kiefersfelden stoppten Bundespolizisten ein Auto mit deutschen Kennzeichen. Während der 49-jährige Mann hinterm Steuer über einen deutschen Reisepass verfügte, konnte sich sein Begleiter nicht mit den erforderlichen Papieren ausweisen. Er gab an, chinesischer Staatsbürger zu sein und seinen Fahrer in einem Restaurant kennengelernt zu haben. Dieser wollte ihm wohl helfen, wieder in die Niederlande zu gelangen. Dort soll der Chinese schon14 Jahre ohne Aufenthaltsgenehmigung gelebt haben. Dem 44-Jährigen wurde die Einreise verweigert.

Gegen den ebenfalls in China geborenen Fahrzeugführer wurden Ermittlungen wegen Beihilfe zur illegalen Einreise eingeleitet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte der Mann, der in München einen festen Wohnsitz hat, seine Fahrt allein fortsetzen.

Insgesamt hat die Bundespolizeiinspektion Rosenheim über das Wochenende verteilt über 30 illegale Einreiseversuche zur Anzeige gebracht. In zwei Dritteln dieser Fälle wurde eine Einreiseverweigerung ausgesprochen. Die zurückgewiesenen Migranten hatten bei der grenzpolizeilichen Befragung dargelegt, dass sie nicht in die Bundesrepublik reisen wollten, um Schutz oder Asyl zu erlangen.

Pressemeldung der Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Zurück zur Übersicht: Polizei

Auch interessant

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser

MEHR AUS DEM RESSORT