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Von Italien nach Deutschland - im Kofferraum!

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Die Bundespolizei hat auf der Inntalautobahn einen mutmaßlichen Schleuser verhaftet. Der italienische Staatsbürger hat 15 Eritreer mit einem Transporter von Italien nach Deutschland gebracht. Sechs von ihnen fanden lediglich im Kofferraum Platz.

Rosenheim/A93 - Die nächste Großschleusung: Ein Italiener brachte 15 Afrikaner unbemerkt über die Grenze. Da das Auto nur neun Sitzplätze hatte, mussten sechs Afrikaner in den Kofferraum.

Die Bundespolizei hat am Mittwoch (23. Juli) auf der Inntalautobahn einen Transporter gestoppt, mit dem offensichtlich 15 Eritreer eingeschleust wurden. Einige von ihnen mussten von Italien bis Deutschland im Kofferraum mitfahren. Der italienische Fahrzeugführer wurde verhaftet und ins Traunsteiner Gefängnis eingeliefert.

Auf Höhe der Anschlussstelle Oberaudorf zogen Rosenheimer Fahnder einen Kleinbus aus dem Verkehr. Der Wagen mit neun Sitzplätzen war völlig überbesetzt. Sechs Personen fanden lediglich im Kofferraum Platz. Keiner der insgesamt 15 Eritreer, darunter drei Kinder, konnte sich ausweisen. Der Fahrer, ein gebürtiger Ägypter, führte italienische Papiere mit. Er wird beschuldigt, die Afrikaner eingeschleust zu haben. Auf richterliche Anordnung hin brachten die Bundespolizisten den 55-Jährigen wenige Stunden nach der Kontrolle in die Justizvollzugsanstalt Traunstein. Dort befindet er sich in Untersuchungshaft.

Nach ersten Erkenntnissen der Bundespolizei mussten die Geschleusten einem Hintermann in Italien für den Transport in die Bundesrepublik zusammen mehrere tausend Euro zahlen. Dieser Etappe, die in Mailand startete, ging nach Angaben der Eritreer eine gefährliche Schleusung über das Mittelmeer voraus. 13 der unerlaubt Eingereisten wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen der Aufnahmestelle für Flüchtlinge in München zugeleitet. Der Obhut des Jugendamtes konnte eine 15-Jährige, die ohne Verwandte unterwegs war, anvertraut werden. Ein 21-Jähriger sah davon ab, ein Schutzersuchen zu stellen. Er wird das Land voraussichtlich wieder verlassen müssen.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

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