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37 Illegale in nur 30 Stunden

Bad Feilnbach - Innerhalb von 30 Stunden konnte die Landes- und Bundespolizei insgesamt 37 illegal eingereiste Ausländer ohne erforderliche Papiere sicherstellen.

Bundespolizisten haben am Donnerstag (9. Januar) einen mutmaßlichen Schleuser auf der A8 festgenommen. Der mittlerweile in Norwegen lebende Syrer hatte vier Landsleute unerlaubt nach Deutschland befördert. Als Sicherheit für das bevorstehende Strafverfahren musste er 1.000 Euro hinterlegen.

Von Donnerstag bis Freitagmorgen stoppten Landes- und Bundespolizei im deutsch-österreichischen Grenzgebiet 37 Personen, die ohne Papiere eingereist waren.

Höhe Bad Feilnbach zogen Fahnder der Rosenheimer Bundespolizei einen Mietwagen mit norwegischer Zulassung aus dem Verkehr. Der 50-jährige Fahrer hatte als einziger die erforderlichen Einreisepapiere bei sich. Seine vier Begleiter syrischer Herkunft konnten sich nicht ausweisen. Den Syrer erwartet ein Strafverfahren wegen Einschleusens von Ausländern. Aufgrund seines Wohnsitzes in Norwegen durfte er nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und Zahlung der vierstelligen Sicherheitsleistung die Heimreise antreten. Die vier Geschleusten wurden an die Flüchtlingsstelle in München weitergeleitet.

Insgesamt stellten Landes- und Bundespolizei innerhalb von 30 Stunden 37 unerlaubt eingereiste Personen fest. Zwölf von ihnen stammen aus Syrien. Allein Freitagmorgen konnten 17 Ausländer, überwiegend Somalier, ohne die erforderlichen Aufenthaltsgenehmigungen für Deutschland in tschechischen, bosnischen und italienischen Reisebussen festgenommen werden.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © Polizeiinspektion Rosenheim

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