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Schleuser im Landkreis Rosenheim

Schleuser geben auch zum Jubiläum keine Ruhe

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Landkreis - Eigentlich sollte bei der Rosenheimer Bundespolizei gefeiert werden, immerhin stand am Wochenende das 60-jährige Jubiläum an. Doch es gab viel zu tun für die Beamten.

Während in Rosenheim das 60-jährige Standortjubiläum der Bundespolizei gefeiert wurde, riss die Schleusungskriminalität im deutsch-österreichischen Grenzgebiet nicht ab. In acht Schleusungsfällen haben die Grenzfahnder von Landes- und Bundespolizei am Wochenende (5. und 6. Juli) auf Autobahnen und Zugstrecken rund 40 Geschleuste festgestellt. Insgesamt blieben in diesem Zeitraum etwa 80 Personen ohne Papiere im Fahndungsnetz hängen.

Kontrolle auf Autobahnparkplatz "Im Moos"

Als am Samstag die Insassen zweier Pkw mit italienischen Kennzeichen auf der A8 am Autobahnparkplatz „Im Moos“ kontrolliert werden sollten, zogen es die Fahrzeugführer vor, unvermittelt davonzufahren. Offenbar versuchten sie, sich durch eine Fahrt mit hoher Geschwindigkeit der polizeilichen Kontrolle zu entziehen.

Der eine Wagen konnte wenige Kilometer weiter am Parkplatz „Seehammer See“, das andere Auto sogar erst nahe Brunnthal von einer weiteren Streife gestoppt werden. Die Fahrer waren italienische Staatsangehörige, beide 36 Jahre alt. Auf ihre Fahrzeuge waren acht Männer verteilt, die weder Pässe noch Aufenthaltsgenehmigungen für Deutschland hatten.

Eigenen Angaben zufolge handelte es sich um Syrer im Alter zwischen 24 und 36 Jahren. Nach ersten Erkenntnissen der Rosenheimer Bundespolizei ließen sie sich gegen Bezahlung von Italien nach Deutschland schleusen. Die festgenommenen Italiener befinden sich auf richterliche Anordnung hin inzwischen in Untersuchungshaft.

Flüchtlinge auf Irschenberg in LkW

Am Sonntag stoppten Raublinger Fahnder nahe Irschenberg einen Transporter mit deutscher Zulassung. Fahrer war ein gebürtiger Jordanier mit Niederlassungserlaubnis für Deutschland. Der 32-Jährige beförderte eine sechsköpfige syrische Personengruppe ohne Papiere.

Auch er wurde wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern festgenommen. Er wird sich vor dem Haftrichter in München wiederfinden.

Kontrolle im Eurocity aus Verona

Ebenfalls am Sonntag trafen Rosenheimer Bundespolizisten im Eurocity aus Verona auf 15 Ausländer ohne Ausweise oder Visa. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich um sieben Eritreer, sechs Syrer, zwei Algerier und zwei Nigerianer.

Die Bundespolizei geht davon aus, dass Schleuser die Zugfahrt der „Reisegruppe“ in Italien geplant und organisiert haben. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnten die unerlaubt Eingereisten der Aufnahmestelle für Flüchtlinge zugeleitet werden.

Ein jugendlicher Nigerianer wurde der Obhut des Rosenheimer Jugendamtes anvertraut. Über das gesamte Wochenende verteilt registrierte die Bundespolizeiinspektion Rosenheim rund 80 unerlaubte Einreisen. Pressemitteilung Bundespolizei Rosenheim

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