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Fahrer bei Kontrolle auf A8 bei Bernau überrascht

Nur zwei von fünf Achsen mit funktionstüchtigen Bremsen: 40-Tonnen-Lkw aus dem Verkehr gezogen

Am Montag (10. Januar) fiel Beamten der Schwerverkehrkontrollgruppe der VPI Rosenheim um die Mittagszeit auf der A8 im Bereich Bernau ein bosnischer Lkw auf, an dessen Anhänger offensichtlich ein Defekt an einem Reifen bestand.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Bernau/A8 - Nach der Anhaltung war schnell klar, was da nicht stimmte. An einer der beiden Achsen hatte sich vom Inneren Zwillingsreifen die gesamte Lauffläche gelöst, sodass nur noch das Stahlgewebe vorhanden war. Zudem hatte der Reifen keinen Luftdruck mehr.

Im Rahmen der weiteren Kontrolle wurden Mängel an den Bremsen des Lkw festgestellt, weshalb eine Überprüfung in einer Fachwerkstatt vorgenommen wurde.

Hier kam dann das ganze Ausmaß zum Vorschein. So war die Bremse an einer der beiden Achsen des Anhängers durch Manipulation komplett stillgelegt worden und hatte keinerlei Funktion mehr und an der zweiten Achse des Anhängers war die Bremswirkung mehr als unzureichend. Ebenso war auch eine Bremse am Lkw nicht mehr voll funktionsfähig. Des Weiteren wurden noch nicht unerhebliche Mängel an der Anhängerkupplung und weiteren Bauteilen festgestellt.

Dem 26-jährigen bosnischen Fahrer wurde die Weiterfahrt untersagt. Er zeigte sich überrascht über den schlechten Zustand seines Fahrzeugs. Der Fahrzeughalter muss sich nun darum kümmern, dass alle Mängel behoben werden, bevor der Lkw wieder am Straßenverkehr teilnehmen kann.

Aufgrund der Tatsachen, dass von fünf Achsen nur mehr zwei eine vollständige Bremswirkung hatten und dass der Lkw mit einem Gesamtgewicht von knapp 40 Tonnen unterwegs war, kann man von Glück sprechen, dass es bisher zu keinem schweren Unglück kam.

Pressemitteilung Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © Jonas Güttler

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