In einem Regionalzug nahe Rosenheim

Sightseeing ohne Geld und Unterkunft - Bundespolizei nimmt 13 „Touristen“ in Gewahrsam

Rosenheim - Beamte der Bundespolizei griffen am Sonntag bei Kontrollen in einem Regionalzug aus Kufstein 13 Iraker auf, welche angeblich zum Sightseeing nach München reisen wollten - ohne Hotelbuchung, finanzielle Mittel oder ein Ticket für die Rückreise.

Die Mitteilung der Bundespolizei im Wortlaut


Die Bundespolizei hat am Sonntag, den 13. September, bei Grenzkontrollen in einem Regionalzug nahe Rosenheim 13 Iraker in Gewahrsam genommen. Sie wiesen sich mit griechischen Flüchtlingspässen aus. Zudem waren alle Personen im Besitz einer Aufenthaltserlaubnis für Griechenland. Bei der Befragung zu Ziel und Zweck ihrer Reise machten die irakischen Staatsangehörigen gegenüber den Bundespolizisten jedoch widersprüchliche Angaben.

Laut eigenen Aussagen wollten die beiden Familien zum Sightseeing nach München. Sie konnten jedoch weder eine Hotelbuchung noch ausreichend finanzielle Mittel für den geplanten Aufenthalt vorweisen. Ein Ticket für die Rückreise nach Griechenland hatte keiner der irakischen Staatsangehörigen. Ersten Erkenntnissen zufolge wollten sie sich illegal in Deutschland niederlassen. Die Bundespolizei hat sie wegen versuchter unerlaubter Einreise angezeigt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden alle 13 Personen nach Österreich zurückgewiesen.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

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