Vermisstensuche bei Nacht simuliert

Auch zu nächtlicher Stunde zeigte die Jugend große Einsatzbereitschaft.

Bad Aibling - Tag und Nacht war jetzt die Jugend-Schnell-Einsatz-Gruppe (SEG) der Wasserwacht Bad Aibling „im Einsatz“.

Vermisstensuche, Schlauchbootunfall und Eisrettung standen bei einer 24-Stunden-Übung auf dem Programm. Die jugendlichen Teilnehmer erlernten dabei beinahe das gesamte Einsatzspektrum der "großen" SEG anhand mehrerer realer Übungsszenarien.

Am Anfang standen grundlegende Theoriethemen wie Erste Hilfe und korrekte Funkabwicklung auf dem Programm. Danach alarmierten die Jugendleiter die Teilnehmer und beorderten sie zu einer nächtlichen Vermisstensuche an die Mangfall in Bad Aibling. Dabei wurde ein Schlauchbootunfall fingiert, bei dem drei Personen mit unbekannten Verletzungen gesucht, fachgerecht versorgt und anschließend abtransportiert werden mussten. Betreut wurden die Jugendlichen stets durch ihre Gruppenleiter, welche ihnen beratend zur Seite standen. Dennoch mussten sie die Übung realistisch per Funk abwickeln und mit einem SEG-Leiter das Vorgehen abstimmen sowie der Übungsleitstelle Lagemeldungen übermitteln.

Geübt wurde unter realistischen Bedingungen.

Nach dieser bravourös gemeisterten Übung einigten sich die Verantwortlichen noch auf eine Spontanübung am Höglinger Weiher. So erfolgte die nächste Alarmierung. Vor Ort hatten vier Personen bei einer Grillfeier einen Feuerunfall. Die Jugend-SEG konnte auch dort ihre Erste-Hilfe-Kenntnisse anwenden und die Patienten vorbildlich versorgen.

Kaum müde von den Strapazen sehnten sich die jungen Leute schon nach einer lustigen Nacht mit DVD-Abend. Gleich in der Früh wurden sie dann in die Besonderheiten der Eisrettung eingewiesen. Auch dieses erlernte Wissen wurde sogleich praktisch im Madaukanal erprobt.

Zu guter Letzt wurden die Jugendlichen erneut in Högling in die Besonderheiten eines Tauchunfalls und in die Rettung mit dem Boot eingewiesen. Die Probe aufs Exempel durfte natürlich nicht fehlen, wurde aber wie erwartet mit einer tollen Gruppenleistung unter Beweis gestellt.

Nach dem Aufräumen folgte eine kurze Gesprächsrunde, in der eine einhellig positive Stimmung herrschte und die Teilnehmer die Erfahrungen mit Bestnoten versahen. Besonders erfreut zeigten sich die beiden Technischen Leiter der Ortsgruppe Bad Aibling.

Bei den tollen Leistungen der Jugend ist die Zukunft der Schnell-Einsatz-Gruppe auch künftig gesichert, weshalb auch sie sich schon auf die nächste Übung freuen und sogleich ihre Hilfe anboten.

Quelle: rosenheim24.de

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