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Tuntenhauserin holte zwei Goldmedaillen

Olympiasiegerin von Bredow-Werndl: „Definiere mich nicht über Erfolge“

Roter Teppich - CHIO Aachen Eröffnungsabend
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Jessica von Bredow-Werndl kommt zum Eröffnungsabend beim CHIO Aachen.

Trotz ihrer großen Erfolge bei Olympia und bei der Europameisterschaft bleibt die Tuntenhauserin Jessica von Bredow-Werndl auf dem Boden, wie sie selbst in einem Interview sagt.

Aachen / Tuntenhausen - Ihre Erfolge bei den Olympischen Spielen in Tokio und der EM haben für Dressurreiterin Jessica von Bredow-Werndl keinen Einfluss auf ihr Leben.

„Die Erfolge sind toll, aber ich definiere mich nicht darüber“

„Was mir wichtig ist: Auch durch einen anderen Ausgang der Olympischen Spiele, ohne die Goldmedaillen hätte sich für mich als Mensch nichts geändert“, sagte die 35-Jährige aus Tuntenhausen in einem Interview der Funke Mediengruppe. „Die Erfolge sind toll, aber ich definiere mich nicht darüber.“ Sie seien lediglich Anerkennung für ihre Arbeit „und eine Bestätigung, dass wir auf dem richtigen Weg sind“.

Doppel-Gold bei Olympia und drei EM-Titel

Von Bredow-Werndl hatte in Tokio mit ihrer Stute Dalera Doppel-Gold mit dem Team und im Einzel gewonnen, bei der EM in der vergangenen Woche in Hagen in der Nähe von Osnabrück holte das Duo drei weitere Titel. „Ich bin noch dankbarer – und auch erschöpft“, sagte sie.

„Aber die Erlebnisse haben mich genauso auf dem Boden gelassen, wie ich es zuvor auch war.“ Sie habe in den zweieinhalb Wochen vor der Europameisterschaft keine Interviews gegeben. „Das war so eine schöne Zeit, weil ich einfach mal wieder Alltag hatte, normal geritten bin und Zeit mit meinem Sohn verbracht habe.“

Chancen auf Sportlerin des Jahres

Beim CHIO in dieser Woche in Aachen startet von Bredow-Werndl mit ihrem Zweitpferd Ferdinand. Dalera bekommt eine Pause. Angesprochen auf ihre Chancen bei der Wahl zur Sportlerin des Jahres als einzige deutsche Doppel-Olympiasiegerin von Tokio meinte die Reiterin: „Ach, ich glaube, da gibt es mehrere, die das werden können und es verdient hätten. Aber cool wäre es allemal.“

dpa/red

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