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Krematorium Kolbermoor: Bürgerinitiative startet große Kampagne

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Kolbermoor - Über die geplante Feuerbestattungsanlage in Kolbermoor am Neuen Friedhof "Am Rothbachl" werden die Kolbermoorer in einem Bürgerentscheid das letzte Wort haben. Die Bürgerinitiative gegen das Krematorium startet nun eine große Marketingkampagne.

Die geplante Feuerbestattungsanlage am Neuen Friedhof am Rothbachl spaltet nach wie vor die Kolbermoorer Gesellschaft. Es gibt noch viele offene Fragen, die Experten in Infoveranstaltungen der Bürgerinitiative gegen das Krematorium und der Stadt teilweise beantworteten. Stadt und Bürgerinitiative haben auch eigene Internetseiten eingerichtet, auf denen sich die Bürger informieren können. Alle Infos von Seiten der Stadt finden Sie hier, von Seiten der Bürgerinitiative hier.

Initiative startet große Aktion für bevorstehenden Bürgereintscheid

Zudem startete die Bürgerinitiative gegen das Krematorium am 2. Oktober um 20 Uhr eine große Kampagne, um die Bürger zur Wahl gegen das Krematorium in Kolbermoor zu bewegen. Die Verantwortlichen drehten 50 Videos, die auf dem extra dafür eingerichteten Youtubekanal nach und nach veröffentlicht werden. In kurzen Videostatements äußern sich Personen aus Politik, Stadtrat und der Gesellschaft kritisch zum Thema Feuerbestattungsanlage. Auch Bürgermeister AD, Ludwig Reimeier, gibt ein Statement ab. 

Kolbermoorer haben das letzte Wort

Der Stadtrat hat in seiner Sitzung am 31. Juli einstimmig beschlossen, einen Bürgerentscheid vorzubereiten. Am Sonntag, den 20.10.2019 werden also die Kolbermoorer von 8 bis 18 Uhr folgende Frage beantworten können:

"Sind Sie dafür, dass die Stadt Kolbermoor die rechtlichen Voraussetzungen dafür schafft, dass auf Teilflächen der Fl.-Nrn. 2699/1 und 2700 im nordwestlichen Teil des Friedhofs Am Rothbachl eine Feuerbestattungsanlage errichtet werden kann?"

14.712 Abstimmungsberechtigte gibt es, das Quorum beträgt 20% was 2.942 Stimmen entspricht. Das heißt, wird von der einfachen Mehrheit das Quorum nicht erreicht, bleibt das Ergebnis ohne rechtliche Bedeutung. Dann muss der Stadtrat darüber abstimmen. Kloo appelliert an die Bürger zur Wahl zu gehen.

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