Am 8. September ist es so weit

Bahnhof Kolbermoor: Was nach der Eröffnung alles geboten sein wird

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Der Kolbermoorer Bahnhof steht kurz vor der Eröffnung
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Kolbermoor - Bereits 2015 beschloss der Stadtrat den Umbau des Kolbermoorer Bahnhofes und den Neubau einer Fahrzeughalle. Die Arbeiten sind in vollem Gange. Bald kann eröffnet werden

Nach langer Genehmigungs- und Vorbereitungszeit begann im Frühsommer 2017 die Sanierung des Kolbermoorer Bahnhofes, die nun kurz vor dem Abschluss steht. Aktuell werden noch die Außenanlagen fertiggestellt, innen ist alles schon parat. 

Am Sonntag, den 8. September ist dann die offizielle Eröffnung. Von 11 bis 18 Uhr gibt es rund um den Bahnhof ein Fest mit buntem Programm. Neben den offiziellen Ansprachen und der kirchlichen Segnung am Mittag steht das Haus offen zum Besichtigen. Außerdem soll es im Erdgeschoß eine Foto-Show geben, die Architekt Gotthard Fellgiebel zusammengestellt hat. Zudemwird er zwei Mal am Nachmittag einen Vortrag halten, in dem er auf die Geschichte des Bahnhofs und die aufwendigen Sanierungsarbeiten eingeht. 

Tagescafé und Rotes Kreuz im Bahnhofsgebäude

Im Erdgeschoß des Bahnhofsgebäudes wird es auf 140 Quadratmeter ein Tagescafé mit rund 40 Sitzplätzen innen und weiteren 15 bis 20 Sitzplätzen außen geben. Pächterin Evelyn Caggiano hat das Lokal auf den Namen "Gleis 2" getauft. Sie wird bei der offiziellen Eröffnung erzählen, welches gastronomische Konzept sie verfolgt. In den ersten Stock zieht das Bayerische Rote Kreuz ein.

Alte Linde kann bleiben

Kurz vor Abschluss der Umbaumaßnahmen rückte eine alte Linde in den Fokus des Geschehens. Der mehr als ein halbes Jahrhundert alte Baum drohte dem Vorpatz der Fahrzeughalle im Wege zu sein. Er konnte aber durch spezielle Maßnahmen gerettet werden.

Der Bahnhof vor seiner Sanierung

Aufwendige Sanierung

Architekt Gotthard Fellgiebel erläuterte in einer Sitzung des Stadtrates vergangenes Jahr, dass man erst seit Juni 2017 richtig bauen konnte. Die Entkernung habe 2015 stattgefunden, was relativ schnell gegangen sei. Bis 2017 ging es dann an die Freimachung, was nach Aussage des Architekten sehr aufwendig gewesen sei und deshalb zwei Jahre Zeit gekostet habe. "Wir haben alle störenden Kabel in Absprache mit der DB entfernt und eine provisorische Haltestelle eingerichtet. Als nächster Schritt folgte dann die Unterfangung. "Das komplette Bahnhofsgebäude ist im HDI-Verfahren unterfangen worden, weil niemand sagen konnte, wie weit sich das Gebäude absetzt", so Fellgiebel.

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