Dinzler steuert bereits gegen

Geruchsbelästigung durch Kaffeerösterei - Irschenberger beschwert sich

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Irschenberg - Auf der Tagesordnung der Gemeinderatssitzung am Montagabend, den 13. Mai stand unter anderem auch ein Antrag aus der Bürgerversammlung, der die Geruchsbelästigung durch die Kaffeerösterei Dinzler zum Thema hatte.

Der Gemeinderat Irschenberg hatte sich in seiner jüngsten Sitzung mit einem Antrag aus der Bürgerversammlung zu beschäftigen. Ein Bürger hatte moniert, dass es durch die Kaffeerösterei Dinzler immer wieder zu Geruchsbelästigungen kommen solle. Vor allem vom Rösten des Kaffees sollen die Gerüche ausgehen.

Dinzler steuert gegen

Irschenbergs Rathaus-Chef Klaus Meixner teilte auf Nachfrage unserer Redaktion mit, dass Dinzler bereits plane eine neue Röstanlage zu bauen, um das Problem zu minimieren. Eine Biofilteranlage wurde von der Kaffeerösterei bereits eingebaut. Mit diesen Maßnahmen erwarte man sich bessere Werte. Meixner wies aber auch darauf hin, dass sich Dinzler zu jeder Zeit im Bereich der erlaubten Emissionen befunden hätte.

Geruchsbelästigung in Raubling

Zu einer etwas anderen Geruchsbelästigung kam es im Oktober vergangenes Jahr in Raubling. "Ein undefinierbarer, chemischer Geruch", "wie wenn was vergammelt", "aggressiv, wie faule Eier", so beschreiben Anwohner, die im Umkreis der Firma Pharmazell in Raubling wohnen den üblen Geruch. Die Ursache für das Problem lag in der Kläranlage der Firma Pharmazell, wie das Landratsamt damals mitteilte. "Wir haben – auch mit externer Hilfe – das akute Problem in den Griff bekommen", erklärte Werksleiter Dr. Stefan Gaab. 

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