Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Kinderdorf trainiert für Alpine-Tour

+
Das Caritas Kinderdorf in Irschenberg trainiert für die große Alpine-Tour

Irschenberg - Die Kids des Caritas Kinderdorfs trainieren schon fleißig: Die Kampenwand ist bereits erklommen und bald geht's auf zu einer fünftägige Hochtour ins raue Zillertal!

Die Vorbereitungen zum Projekt „Zillertal 3000“ laufen nach Plan. Gerade haben die 12 Jugendlichen aus dem Kinderdorf Irschenberg eine schwindelerregende Trainingseinheit auf der Kampenwand erfolgreich absolviert. Dabei handelte es sich um eine Vorbereitungstour auf eine wesentlich anspruchsvollere Herausforderung, der sich die Projektteilnehmer(innen) in den Sommerferien stellen. Dann nämlich brechen die Mädchen und Buben zu einer wagemutigen Expedition in eine Landschaft aus Fels und Eis auf.

Zusammen mit Betreuern aus dem Kinderdorf, der mehrfachen Weltmeisterin und Gesamtweltcupsiegerin im Eisklettern, Ines Papert sowie vier Bergführern wollen sie drei Gipfel zwischen 3.087 und 3.480m im Zillertal erklimmen. Bei der fünftägigen Hochtour von Hütte zu Hütte stehen Gletschertouren und Kletterpassagen mit ausgesetzten Stellen am Gipfelaufbau auf dem Programm. Hierfür haben die Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 19 Jahren im Kletterzentrum Bad Tölz trainiert und kürzlich den Kampenwand-Westgipfel von West nach Ost kletternd überquert. Initiator und Leiter des Projekts Thomas Gratzl, Freizeit- und Erlebnispädagoge im Kinderdorf: „Die vorbereitenden Übungen im Bereich alpines Klettern und Bergsteigen, Biwakieren in den Bergen dienen dazu, die Gruppe auf die Ernsthaftigkeit bei einem Aufenthalt in hochalpinen Gelände vorzubereiten. Mit dem Bergtour selbst, Anfang September, bekommen unsere Jugendlichen eine einmalige Möglichkeit ihr häufig angeschlagenes Selbstbewusstsein anhaltend zu stärken, um für die Herausforderungen ihres weiteren Lebens optimal gewappnet zu sein.“

Kinderdorf trainiert für "Zillertal 3000"

Das Caritas Kinderdorf in Irschenberg trainiert für die große Alpine-Tour © Caritas Kinderdorf Irschenberg
Das Caritas Kinderdorf in Irschenberg trainiert für die große Alpine-Tour © Caritas Kinderdorf Irschenberg
Das Caritas Kinderdorf in Irschenberg trainiert für die große Alpine-Tour © Caritas Kinderdorf Irschenberg
Das Caritas Kinderdorf in Irschenberg trainiert für die große Alpine-Tour © Caritas Kinderdorf Irschenberg
Das Caritas Kinderdorf in Irschenberg trainiert für die große Alpine-Tour © Caritas Kinderdorf Irschenberg

In den Zillertaler Bergen sollen die Jugendlichen die Gelegenheit bekommen, ganz persönliche Grenzen in der rauen und gleichzeitig bewegenden Landschaft zu erleben. Sie werden die stützende Kraft der Gemeinschaft erfahren, wie sie auf einer Expedition wie dieser unumgänglich ist. Ermutigt zu diesem Abenteuer wurden die Jugendlichen von der besten Eiskletterin der Welt, Ines Papert, die das Projekt auch unterstützt. Sie weiß aus ihrer großen Expeditionserfahrung, wie sehr eine solche Tour zur Bewältigung der Herausforderungen des Lebens beitragen kann. Es werden Kompetenzen geschult, die hier selbstverständlich gelebt werden und jedem einleuchten. Eigenschaften wie Vertrauen, Zuverlässigkeit, Durchhaltevermögen und Rücksicht, aber auch die Fähigkeit, Hilfe annehmen zu können und sich selbst realistisch einzuschätzen, werden hautnah erlebt.

Der ambitionierte Tourplan:

1. Tag: Aufstieg zum Furtschagelhaus 2293m/ 459 HM ↑, Gemütlicher Auftakt.

2. Tag: Erste Hochtour auf den Großen Möseler 3480m und weiter zur Nöfesjochhütte 2407m; 1200 HM ↑/ 1100 HM ↓, tolle Hochtour, die erst über den Gletscher führt, dann über eine Felsrinne zum Gipfelschneefeld und weiter auf den Gipfel. Abstieg zur Hütte

3. Tag: Von der Hütte auf die Roßruggspitz 3304m am Fuße des Turnerkamps, Abstieg zur Berliner Hütte 2042m ; 900 HM ↑/ 1300 HM ↓, Anstieg zum Gipfel erst über Gletscher dann über einen etwas ausgesetzten Blockgrat zur Hütte. Abstieg über den spaltenreichen Hornkees zum Wanderweg, der zur Hütte führt

4. Tag: Von der Hütte geht es rauf zur Zigmondyspitz 3087m und noch einmal für die letzte Nacht zur Berliner Hütte; 1000 HM ↑/ 1000 HM ↓, Keine Gletschertour, sondern ein interessanter Kletterdreitausender mit ausgesetzten Stellen II-III am Gipfelaufbau. Abstieg zur Hütte

5. Tag: Abstieg ins Tal und mit dem Bus zurück zum Auto

Pressemitteilung Caritas Kinderdorf Irschenberg

Kommentare