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Die Preise explodieren

Volksfeststart in Großkarolinenfeld: Kostet die Mass Bier noch unter zehn Euro?

Vermögen in den Armen: In der ersten Volksfest-Saison nach der Pandemiepause wird Bier viel teurer.
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Vermögen in den Armen: In der ersten Volksfest-Saison nach der Pandemiepause wird Bier viel teurer.

Zwei Jahre Pause wegen der Corona-Pandemie - da gibt es beim Feiern einiges nachzuholen. In Großkarolinenfeld zapft am Freitag (20. Mai) Bürgermeister Bernd Fessler an. Und Festwirt Christian Fahrenschon spricht Klartext zum Thema Bierpreise.

Großkarolinenfeld – „Die Leute lechzen auf Volksfeste“, sagt der Festwirt Christian Fahrenschon in einiger Vorfreude auf den Start des Volksfestes in Großkarolinenfeld am heutigen Freitag. In Gmund sei der Ansturm bereits der Wahnsinn gewesen, „doppelt so viele wie sonst“, sagt er. Und in Großkarolinenfeld? „Da kommen jede Menge Reservierungen.“ Also baut Fahrenschon an, zusätzliche Plätze wird es geben, überdacht im Außenbereich des Zeltes.

Auch Wirte klagen über Kostenexplosionen, die aktuell pendeln, essen und heizen fast unerschwinglich machen. Personal. Energie, Lebensmittel – alles kostet die Gastronomen viel mehr als noch vergangenes Jahr.

Vor allem das Personal schlägt zu Buche - nach den Lockdowns wegen der Corona-Pandemie haben sich viele Mitarbeiter gerade im Servicebereich neue Jobs gesucht. „Meine Tochter war recht hartnäckig, sie hat viele Wochen am Telefon. verbracht, um Leute für die Volksfeste zu kontakten“, sagt Fahrenschon. Anna-Maria Fahrenschon muss einen guten Job gemacht haben, es seien so weit genügend Bedienungen am Start, erzählt der Festwirt.

Verschnaufen zwischen zwei Volksfesten: Festwirt Christian Fahrenschon während der Aufbauarbeiten zum Fest in Großkarolinenfeld.

Aber Bedienungen und Kellner wissen, dass sie mehr verlangen können als in früheren Jahren. Und so summieren sich die Kosten wie in vielen anderen Branchen und im alltäglichen Leben der Menschen. „Eigentlich hätte ich schon über zehn Euro verlangen müssen“, sagt Fahrenschon. Aber in Großkarolinenfeld bleibt er noch bei 9,80 Euro. Das halbe Hendl gibt‘s für 9,60 Euro. „Wir wollen ein richtiges Volksfest“, sagt der Festwirt, „für alle Leute, nicht nur für Gutsituierte.“

Der Bierpreis wird auch in der Region Rosenheim deutlich über zehn Euro steigen

Wie lange das noch zu halten ist? Schwer zu sagen. Doch Fahrenschon gibt zu bedenken, dass allein die Transportkosten gewaltig gestiegen sind. Zelt und den Rest der Ausrüstung von Gmund nach Großkarolinenfeld zu schaffen habe doppelt so viel gekostet wie noch im vergangenen Jahr. „Ich denke, dass der Bierpreis ab der Mitte des Jahres über zehn Euro steigen muss“, sagt er.

Damit sind die Volksfeste in der Region immer noch weit unter den Münchner Preisen. Manche Experten erwarten für die Wiesn ja Mass-Preise knapp unter 14 Euro. Doch auch in Stadt und Landkreis Rosenheim werden die Feierwilligen die Inflation zu spüren bekommen. Bei über elf Euro erwarten Branchenkenner die Preise dann bereits beim Herbstfest in Rosenheim.

Preisschafkopfen und Volksfest-Party als erste Höhepunkte in Großkarolinenfeld

Bis Sonntag, 29. Mai, erwartet die Besucher ein Vergnügungspark mit vielen Attraktionen. Am heutigen Freitag wird Bürgermeister Bernd Fessler das erste Fass anzapfen. Höhepunkte sind am Samstag, 21. Mai, das Preisschafkopfen und die Volksfest-Party mit der Harthauser Musi. Am Sonntag, 22. Mai, um 16 Uhr treten die Goaßlschnalzer vom Trachtenverein Immergrün aus Kolbermoor auf.

Die „Biacha Briada“ spielen am Schmankerl-Montag mit Kesselfleisch und Spanferkel ab 17 Uhr auf. Westernabend ist am Dienstag, 24. Mai, mit der Country-Musik Ronny Nash und Whiteline Casanovas. Der Kindernachmittag ist am Mittwoch, 25. Mai, ab 14 Uhr. Die Feuerwehr wird dabei Vorführungen machen. Am Freitag, 27. Mai, gibt es bei der OVB-Abocard-Aktion beim Kauf von zwei Bier- oder Hendlmarken ein Markerl gratis dazu. Abends spielen die Karolinenfelder.

Am Samstag ab 12 Uhr ist Familientag mit Kasperltheater. Abends spielt die „Dreder Musi“ auf. Am Sonntag findet um 10 Uhr der ökumenische Gottesdienst mit der pensionierten Regionalbischöfin Susanne Breit-Kessler im Festzelt statt.

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