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Abgeordnetenwechsel im Gemeinderat

Abschied aus dem Gemeinderat Großkarolinenfeld – Schluss für Emil Maier nach 32 Jahren

Kommen und gehen: Emil Maier (SPD) verlässt den Gemeinderat. Nachrücker Martin Rieder tritt in dessen Fußstapfen.
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Kommen und gehen: Emil Maier (SPD) verlässt den Gemeinderat. Nachrücker Martin Rieder tritt in dessen Fußstapfen.

Aus Altersgründen beantragte Ratsmitglied Emil Maier die Niederlegung seines Amtes im Gemeinderat. Was er in den vergangenen 32 Jahre erlebt hat und wer nun seine Nachfolge antritt.

Großkarolinenfeld – Personalwechsel im Gemeinderat Großkarolinenfeld: Emil Maier von der SPD hat sein Amt abgelegt. Sein Nachfolger wird Martin Rieder. Er soll in der nächsten Sitzung des Gremiums vereidigt werden.

Ratsmitglied Maier beantragte die Niederlegung seines Amtes aus Altersgründen. Er hat sich rund 32 Jahre im Gemeinderat engagiert. „Ich tue mir hart damit, denn Emil hat mich fast mein ganzes Berufsleben begleitet“, kommentierte Bürgermeister Bernd Fessler (parteifrei) den entsprechenden Antrag in der Sitzung des Gemeinderates.

Beide waren zunächst im Rosenheimer Landratsamt beschäftigt, wo Emil Maier für die Bauleitplanung zuständig war. Später übernahm er die Aufgabe des Personalratsvorsitzenden. Ab 1990 war er Abgeordneter im Großkarolinenfelder Gemeinderat. Er war 24 Jahre lang Mitglied im Bauausschuss und lange Zeit im Verwaltungsausschuss.

Maier seit 2020 Sozialbeauftragter

Seit 2020 ist Maier der Sozialbeauftragte der Gemeinde. Diese Aufgabe will er auch weiterhin ausführen. Von 2014 bis 2020 unterstützte er Bernd Fessler im Amt des dritten Bürgermeisters.

„Du warst durch deine Vita ein wichtiger Faktor im Rat“, würdigte Bernd Fessler. Maier sei immer an der Sache orientiert gewesen. Durch seine Erfahrung konnte er sich intensiv in der Bauleitplanung und der Ortsentwicklung einbringen.

Mit seiner Initiative wurde der Arbeitskreis Ortsentwicklung ins Leben gerufen. Dieser ermöglichte es parteiübergreifend, wichtige Grundlagen für Entscheidungen zu bereiten. „Du hast einen großen Anteil dazu beigetragen, dass die Gemeinde heute da steht, wo sie steht“, so Fessler.

Emil Maier zeigte sich berührt durch die herzliche Verabschiedung. „Ich gehe nicht leicht“, betonte er. Doch es sei nun ein Abschnitt, der zu Ende gehe. Der „Drive“ nehme mit dem Alter ab.

Höhepunkt für Maier: Rathausneubau

Seine Tätigkeiten seien immer interessant gewesen, auch wenn einige Entscheidungen davon nicht leichtgefallen seien. Der Höhepunkt war für Maier der Rathausneubau. „Bei dem ganzen Verfahren als dritter Bürgermeister dabei zu sein, das war spannend“, sagte er.

Maier unterstrich, dass er immer gerne Gemeinderat gewesen sei. Er habe einen großen Sinn darin gesehen, sich im Ort einzubringen.

Die Zusammenarbeit im Gremium lobte er. „Auch wenn eine Diskussion hart in der Sache war, konnte man sich danach noch in die Augen schauen“, erklärte er. Seinem Nachfolger wünschte er alles Gute.

Wer ist Maiers Listennachfolger?

Das Gremium stimmte der Amtsniederlegung einstimmig zu. Anschließend bestätigten sie Martin Rieder als Listennachfolger.

Eigentlich wird bei einer Amtsniederlegung als Nachfolger diejenige Person bestellt, die bei der vergangenen Kommunalwahl das nächstbeste Ergebnis hatte. Im Fall der SPD Großkarolinenfeld wäre das Doris Neff gewesen. Diese hatte jedoch erklärt, dass sie die Nachfolge nicht annehmen möchte. Nach ihr erzielte Martin Rieder aus Jarezöd die meisten Stimmen und erklärte sich bereit zur Amtsannahme. Er soll nun in der nächsten Sitzung vereidigt werden.