Hochwasserschutz für Rosenheim und Kolbermoor

50-Millionen-Projekt: Rückhaltebecken bei Feldolling darf gebaut werden

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Weite Teile von Kolbermoor wurden im Jahr 2013 überflutet. Das geplante Rückhaltebecken soll so etwas in Zukunft verhindern.
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Feldkirchen-Westerham - Das umstrittene Rückhaltebecken bei Feldolling darf gebaut werden. Das hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof entschieden.

  • Das Hochwasser im Jahr 2013 hat in Kolbermoor und Rosenheim viel Schaden angerichtet
  • Zum Schutz vor kommenden Hochwasserschäden soll in Feldolling ein Rückhaltebecken gebaut werden
  • Anwohner hatten gegen das 50-Millionen-Euro-Projekt geklagt
  • Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat die Klage abgewiesen

Anwohner klagen gegen Flutpolder bei Feldolling

26 Anwohner hatten vor dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof gegen den geplanten "Flutpolder" bei Feldolling geklagt. Das Verwaltungsgericht hat die Klage gegen das 50-Millionen-Projekt nun abgewiesen, wie sz.de berichtet.

Hochwasser wie 2013 soll verhindert werden

Das Rückhaltebecken soll helfen, verheerende Hochwasser wie 2013 im Landkreis Rosenheim zu verhindern oder zumindest zu entschärfen. Bei dem Hochwasser 2013 entstanden Schäden in Höhe von etwa 500 Millionen Euro in Kolbermoor und Rosenheim.

Umfrage: Rückhaltebecken in Feldolling

Flutpolder in Bayern - Bayerisches Landesamt für Umwelt

Mehr Informationen zu Flutpoldern bzw. Rückhaltebecken in Bayern finden sich auf der Internetseite des Bayerischen Landesamts für Umwelt.

Keine Revision

Das Wasserwirtschaftsamt Rosenheim zeigte sich gegenüber sz.de erleichtert. Der Verwaltungsgerichtshof hat keine Revision zugelassen. Möglich ist noch eine "Nichtzulassungsbeschwerde" beim Bundesverwaltungsgericht. Die schriftliche Urteilsbegründung wird wohl erst in einigen Monaten vom Bayerischen Verwaltungsgerichtshof veröffentlicht.

bcs

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