Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Leiterin Sonja Harig zieht erste Bilanz

Feldkirchen-Westerham: VHS geht voller Zuversicht ins neue Semester

Der Titel des aktuellen Programmes heißt „Nur Mut“. „Mut brauchten wir Volkshochschulen im Mangfalltal wirklich“, sagt VHS-Leiterin Sonja Harig.
+
Der Titel des aktuellen Programmes heißt „Nur Mut“. „Mut brauchten wir Volkshochschulen im Mangfalltal wirklich“, sagt VHS-Leiterin Sonja Harig.

Koch-, Sprach- und Bewegungskurse finden seit knapp zwei Wochen wieder in der Volkshochschule (VHS) statt. „Alle Kurse liegen einem Hygienekonzept zugrunde“, erklärt Sonja Harig (58).

Feldkirchen-Westerham – Das heißt: Abstand halten, lüften und es besteht Maskenpflicht, wo die Abstände nicht eingehalten werden können. Die VHS-Leiterin erzählt, welche Angebote gut angenommen werden und welche Defizite durch die coronabedingte Schließung entstanden sind.

Frau Harig, wie fühlt es sich an, dass wieder Leben in den VHS-Räumen ist?

Sonja Harig: Das der Kursbetrieb wieder in Präsenz stattfindet, ist wunderbar. Unsere Kursleitungen freuen sich und wir bekommen von den Teilnehmenden nur positive Rückmeldungen.

Wie ist Ihre Einschätzung: Nehmen die Bürger die Präsenzangebote wieder gut an oder sind sie zögerlich?

Harig: Unser Klientel ist überwiegend geimpft und nimmt die Angebote wieder sehr gut an. Neben dem Bildungsangebot geht es ja auch um die sozialen Kontakte, die jetzt wieder aufleben dürfen.

Weitere Nachrichten aus Bad Aibling, Bad Feilnbach, Feldkirchen-Westerham, Bruckmühl und Tuntenhausen finden Sie hier.

Was wird am meisten nachgefragt?

Harig : Die Bewegungskurse. Da ist der Nachholbedarf wohl am größten, da der Bereich online nicht gut abgedeckt werden konnte. Bei den Sprachkursen stellen wir mehr Zurückhaltung fest. Für Einsteigende lohnt sich ein Kursstart kaum, da Ende Juli das Semester zu Ende geht und auch bei den Fortgeschrittenen ist das Interesse gering, sich wieder mit einer Sprache zu beschäftigen, die jetzt monatelang nicht geübt werden konnte.

Gibt es auch Kurse, die weiterhin online stattfinden?

Harig: Ja, einige, weil die Teilnehmenden den Vorteil schätzen, von zu Hause aus mitmachen zu können. Zum Beispiel beim Online-Yoga- Angebot kann nach der Entspannungsphase direkt die Erholung zu Hause genossen werden. Diese Kurse werden auch nach der Sommerpause online weiterlaufen. Sprachkurse, die jetzt noch bis zu den Sommerferien online weitergeführt werden, gibt es aber im nächsten Semester wieder in Präsenz.

Wie wurden die Online-Angebote angenommen?

Harig: Wir haben kostenlose online Schulungen zum Thema VHS digital angeboten und werden diesen Bereich auch in Zukunft weiter ausbauen.

Welche finanziellen Einbußen gab es?

Harig: Wir haben etwa 50 Prozent weniger Gebühreneinnahmen, in Euro kann ich das noch nicht sagen. Wir konnten aber im letzten Sommer einen Rettungsschirm für die VHS geltend machen und werden von der Gemeinde bezuschusst, sodass uns Existenzsorgen und Diskussionen über Kurzarbeit erspart blieben. Überhaupt haben wir großen Rückhalt und Verständnis seitens unseres Bürgermeisters Hans Schaberl, dem Gemeinderat sowie der Gemeindeverwaltung erfahren.

Harig: Wir planen das nächste Semester voller Zuversicht und Motivation. Wir brauchen eine positive Grundstimmung um auch für das nächste Semester wieder ein abwechslungsreiches Kursprogramm auf die Beine zu stellen. Da ist es nicht hilfreich die Corona-Schere im Kopf zu haben.

Ihr Programm heißt heuer ,Nur Mut‘ – haben Sie davon viel gebraucht?

Harig: Der Titel unseres laufenden Semesters war sehr gut gewählt, denn Mut brauchten wir Volkshochschulen im Mangfalltal wirklich. Auch wir mussten unser Arbeiten umstellen auf Homeoffice, online Meetings und Schulungen und immer wieder unser Kursprogramm anpassen und mutig Entscheidungen treffen.

Kommentare