Aufnahme in die Liste des Bund Naturschutz

Feldkirchen-Westerham arbeitet pestizidfrei

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Feldkirchen-Westerham - Die Gemeinde wurde in die  Liste der pestizidfreien Kommunen beim Bund Naturschutz aufgenommen.

Städte und Gemeinden setzen Pestizide häufig ein, um Straßen, Wege sowie Spiel- und Sportplätze frei von Kräutern und Gräsern zu halten – je nach Standpunkt wird der unerwünschte Bewuchs als "Unkraut", "Wildkraut" oder "Beikraut" bezeichnet. Die Pestizide gelangen dann oft in Gewässer oder die Kläranlage. Das muss nicht sein.

Bisher haben sich 250 Städte und Gemeinden deutschlandweit entschieden, ihre Grünflächen ohne Pestizide oder mindestens ohne Glyphosat zu bewirtschaften. Darunter auch die Gemeinde Feldkirchen-Westerham, die daher in Vollzug des Beschlusses der Umweltausschuss-Sitzung am 20.11.2018 in die Liste der pestizidfreien Kommunen beim Bund Naturschutz aufgenommen wurde. 

Feldkirchen-Westerham, Bad Aibling  und Bruckmühl sind die einzigen drei Kommunen im Landkreis Rosenheim, die in die Liste aufgenommen wurden.

Eine Möglichkeit, im kommunalen Bereich auf giftige Pestizide zu verzichten, besteht darin, das Thema "Wildkrautbewuchs" schon bei der Planung von versiegelten Flächen zu berücksichtigen. Eine weitere Alternative scheint ganz einfach, bedarf aber immer einer Menge Überzeugungsarbeit: ein verändertes "Schönheitsideal" für Straßen, Wege und Plätze.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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