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Endspurt bei der Namensfindung

Wettbewerb fürs neue Bürger- und Kulturhaus von Bruckmühl bis 9. Januar verlängert

Idee gesucht: Wie soll das Bürger- und Kulturhaus von Bruckmühl künftig heißen? Die Rohbauarbeiten sind fertig. Nach der Weihnachts- und Neujahrspause gehen die Innenausbauarbeiten weiter.
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Idee gesucht: Wie soll das Bürger- und Kulturhaus von Bruckmühl künftig heißen? Die Rohbauarbeiten sind fertig. Nach der Weihnachts- und Neujahrspause gehen die Innenausbauarbeiten weiter.

Endspurt heißt es für den Namenswettbewerb des Bürger- und Kulturhauses in Bruckmühl. Bis zum 9. Januar wurde die Abgabefrist verlängert, um den kreativen Ideen noch ein Wochenende mehr Zeit zu geben. Zahlreiche Vorschläge sind bereits eingegangen. Verraten wird aber aus Gründen der Chancengleichheit vorab noch keiner.

Bruckmühl –Der Name soll für das kulturelle Leben im Gebäude (Vereine, Bücherei und Veranstaltungen) stehen. Dafür hat die Marktgemeinde Bruckmühl einen Namenswettbewerb ausgelobt. Feierlich enthüllt wird der Name bei der Eröffnung des Gebäudes am 21. und 22. Oktober. „Zunächst gibt es einen feierlichen Festakt und tags darauf einen Tag der offenen Tür mit Programm für alle Bürger, damit sie ihr Haus kennenlernen können“, kündigt Bruckmühls Bürgermeister Richard Richter an.

„Auf den ersten Preis entfallen 222 Euro für den Namen des Bürger- und Kulturhauses, für den zweiten Platz 111 Euro und für den dritten Platz 55 Euro“, erinnert Richter. Damit abgegolten sei die Überlassung der Nutzungsrechte am Namen ohne Einschränkungen.

Leben zieht 2022 in das Gebäude ein

Bei eingereichten Ideen mit identischen Vorschlägen wird das Preisgeld geteilt. Es bleibt aber vorbehalten, keinen der eingereichten Vorschläge zu prämieren beziehungsweise zu verwenden.

„Wie bei jedem Menschen der Name eine Bedeutung hat, so ist es meines Erachtens auch hier wichtig, das Gebäude mit einem passenden Namen zu versehen, welches dann ab 2022 mit Leben gefüllt wird“, betont Kulturreferent Stefan Mager.

„Wir suchen einen aussagekräftigen, einprägsamen und kurzen Namen für das Bruckmühler Bürger- und Kulturhaus an der Bahnhofstraße“, fasst Richter gegenüber unserer Zeitung zusammen.

Der Name, der auf dem Gelände, an den Fassaden sowie auf Beschilderungen angebracht wird, muss einige Kriterien erfüllen: Vielfalt, Treffpunkt und Offenheit. Optional kann bei den Namensideen auf die Historie des Gebäudes eingegangen werden. Dabei muss aber beachtet werden, dass der Titel auch für Nicht-Bruckmühler schlüssig sein soll.

Die Abgabe muss durch eine Privatperson oder eine Einzelperson erfolgen, die bei Vereinen, Gruppen oder Unternehmen vertretungsberechtigt ist. Die einreichende Person muss aus Bruckmühl kommen und volljährig sein. Pro Person oder Team ist maximal ein Namensvorschlag zulässig. Nicht mitmachen dürfen gewerbliche Marketing- oder Werbeunternehmen.

Die Elektriker Julian Tille (von links) und Max Huber verlegen im Neubauteil Leitungen.

Über die Auswahl des Namens und die Prämierung berät eine Jury. Anschließend tagt der Gemeinderat und trifft die Entscheidung über die ersten drei Platzierungen. Diese wird im Februar 2022 bekannt gegeben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Parallel zum Namenswettbewerb laufen die Bauarbeiten auf Hochtouren am Bürger- und Kulturhaus weiter. Dort wird – wie berichtet – neben einem Veranstaltungssaal für Kabarett, Feiern und vieles mehr die Bücherei ihre neue Bleibe finden sowie ein „Wohnzimmer-Café“ für die Bürger eingerichtet sein. Schützenvereine, Blaskapelle sowie VHS sind ebenfalls in den Räumen untergebracht. Alle Vereine erhalten dort eine Bühne, um sich der Öffentlichkeit zu präsentieren. Um dies zu ermöglichen, wird das Haus der alten Bahnhofsgaststätte renoviert und mit einem Anbau und Glasfronten ergänzt.

Der Dachstuhl ist „eingeschwebt“ und Fenster wurden gesetzt. Nach dem Neubau ist nun auch der Altbau des neuen Bürger- und Kulturhauses „unter Dach und Fach“. Im Endspurt vor der Weihnachts- und Neujahrspause wurde in beiden Baukörpern noch fleißig gewerkelt. Mitarbeiter des ausführenden Rosenheimer Bauunternehmens Pfeiffer Bau GmbH erledigten noch Rest- und Aufräumarbeiten, außerdem war eine Putzfirma am Werk. Beim Innenausbau waren unter anderem Elektriker und Monteure für Sanitär, Heizung und Klimatechnik im Einsatz. Noch ist Weihnachtsruhe. Ab dem 10. Januar geht es dann auf der Baustelle weiter. „Wir liegen im Alt- und Neubau mit den gesamten Arbeiten voll im Zeitplan“, bestätigt Vinzenz Schaberl gegenüber dem Mangfall-Boten.

So soll die Ansicht des Altbaus – linker Gebäudetrakt – künftig aussehen.

Infos zum Projekt, Eindrücke von der Baustelle und Visualisierungen unter www.bruckmuehl.de oder auf Facebook unter Bürger- und Kulturhaus Bruckmühl.

Bedingungen zur Teilnahme

• Einreichungen bis einschließlich Sonntag, 9. Januar, per Post und per E-Mail an Marktgemeinde Bruckmühl, Bürger- und Kulturhausmanagement, Gewerbepark BWB 29, 83052 Bruckmühl oder namenswettbewerb@bruckmuehl.de möglich.

• Je ein Namensvorschlag für das Gebäude pro einreichender Person. Nicht einreichen dürfen gewerbliche Marketing- oder Werbeunternehmen.

• Der Name darf maximal 22 Zeichen (inklusive Leerzeichen) haben.

• Angabe/Erläuterung der Idee hinter dem Namen sowie Erläuterung des Bezugs zum Bürger- und Kulturhaus.

• Volljährigkeit, Angabe der vollständigen Kontaktdaten, dazu gehören Anschrift, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse der einreichenden Person.

• Wer sich am Namenswettbewerb beteiligt, muss bei der Abgabe sein Einverständnis zu den Teilnahmebedingungen explizit erklären.

• Verantwortlich für den Namenswettbewerb und für die damit verbundene Datenverarbeitung ist die Marktgemeinde Bruckmühl, Gewerbepark BWB 29, 83052 Bruckmühl.